Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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leider falsch..

Nikos, Athen, Monday, 10.01.2011, 20:55 (vor 5484 Tagen) @ Sachse

..und zwar von anbeginn an:

Jeder Mensch
solle ,bittschön, sagen wir mal Arzt werden dürfen. Zu gleichen
Bedingungen, Schule, gut sein, Studium...

Genau da liegt das Problem. Die Un-Gleichbereichtigung fängt viel früher an, bzw wird von "höheren Kräften" koordiniert. Und so bekommen wir ein blindes Kind, welches von Geburt an blind ist. Dieses Kind kann zwar noch ein Arzt werden, aber nur durch Unterstützung von so viele Menschen, dass es am Ende nur noch absurd erscheint und ist.

Ok, Blindheit ist vielleicht ein einleuchtendes aber auch ein relativ ungültiges Argument. Aber was ist mit Eignung, Wille, Bedürfnisse? Ein Chirurg ohne Hände? Ein Fussballspieler ohne Beine, der das Recht hat, Fussball zu spielen, WEM bringt das WAS?

Nein, die Ungleichberechtigung ist im Endeffekt weder allein Menschengewollt, noch durch Mencschen allein wieder rückgängig machbar. Für mich ist die vielgepriesene Gleichberechtigung noch so eine nebulose Ideologie, die in (kranke) Menschenhirne entstanden ist, und die schnell wieder im Mülleimer der Geschichte verschwinden soll: Es gibt keine größere Ungerechtigkeit, als gleiche Rechte für alle.

Und noch etwas, wofür ich eine sichere Steinigung erwarte: Ja, der Mensch ohne Beine soll gleiche Rechte wie ich haben, aber gehen wir auch beide nach Afghanistan?

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*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*


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