Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wir müssen weiterkommen

Informator, Sunday, 09.01.2011, 16:43 (vor 5485 Tagen) @ Sachse

da Gleichberechtigung nahe wie Gleichmacherei klingt sollte man
eine bessere Bezeichnung suchen.

Siehst du, und genau darum geht es mir!

Solange wir uns aber hier um eigentlich Kleinigkeiten erbittert streiten
werden wir nach außen weniger Ausrichten.

Das stimmt nicht!

Das trifft erst dann zu, wenn man eine Organisation aufbaut oder unterhalten muß, wie z.B. MANNdat. Dort würden Grundsatzdebatten wirklich nur lähmen, ebenso natürlich in einer politischen Partei.

Dies hier aber ist ein Forum, nichts weiter.

Vom ideologischen Gesichtspunkt ist die Frage, ob Maskulisten das Wort "Gleichberechtigung" gebrauchen sollten, aber keineswegs eine Kleinigkeit! Es ist wie mit "Rasse" in der politischen Diskussion. Solche Worte beschreiben zwar tatsächliche bzw. mögliche Sachverhalte, aber sie sind extrem mißverständlich. Wer sie anwendet, müßte also immer gleich dazusagen, wie er das meint.

Und gerade "Gleichberechtigung" ist ein spezifisch feministisches Unwort, dem der Ruch anhaftet, immer das Gegenteil von dem zu bewirken, was es zu bedeuten vorgibt.

Ich weiß auch gar nicht, was an egal welcher Form von Gleichberechtigung so erstrebenswert ist.

Dagegen:

o Grundrechte - ja!
o Gerechtigkeit - ja!

Gerade Gerechtigkeit verträgt sich bestens mit Ungleichheit, Unterschiedlichkeit, Individualität, Selbstentfaltung. Jedem Menschen gerecht zu werden, das ist doch wahrhaft anstrebenswert. Oder?

trel


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