Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Es geht um die Definitionshoheit. Sprachsexismus als polit. Programm.

DvB, Monday, 20.12.2010, 17:07 (vor 5505 Tagen) @ Informator

Trel, die Dame in dem Schachspiel ist keine von den femanzischen Umbenennungen. Die ist etwas, das kulturell gewachsen ist. Wohl nicht gerade das gelungenste Kulturelement, das mag sein. Und man kann es vielleicht mal ändern, mag auch sein. Da gibt es in unserer Kultur wesentlich Schwerwiegenderes. Z.B. heißt es bei uns die Sonne und der Mond - seit Jahrtausenden! Obwohl es in jeder anderen arischen Sprache der Sonne und die Mond heißt. Was sagst Du dazu? Ist es nicht die pure Zumutung, die Sonne als etwas Weibliches anzusehen? Ist Dein Sonnenmessias gar auch ein Weib?

Nein, wir können nicht plötzlich komplett am Rad drehen, weil ein paar SpinnerInnen Kasperletheater spielen. Und die orwellsche Sprachgenderung ist nunmal was völlig anderes, als ein paar seltsame Dinge in unserer Kultur, die Du mit heutigem Blick mißtrauisch beäugst. Ich möchte sagen, wir stehen viel zu sehr unter dem Eindruck dieser heutigen Entartung, um das mit ruhiger Seele und überhaupt richtig beurteilen zu können. Deswegen bleibt das hübsch konserviert und da geht mir keiner dran, bevor nicht die eigentliche Seuche beseitigt ist! Ich glaube ganz und gar nicht, daß ich mich da verrenne. - Du verrennst Dich!

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