Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Antwort vom Ministerium zur Verteidigung der Ungleichheit

Karl Toffel, Tuesday, 31.08.2010, 04:14 (vor 5614 Tagen) @ pit b.

Schwurbel!
Zunächst mal ist zu sagen, dass das GG durch den Zusatz mit den "zu beseitigenden Nachteilen", welche - ob vorhanden oder nicht - offenkundig zur Schaffung von Vorteilen für gewisse Personengruppen dienen, erst nachträglich perfide manipuliert wurde.

Zum anderen liegt es doch klar auf der Hand: Entweder ich behandle alle gleich (schon gar, wenn ich Unterschiede zwischen den Geschlechtern leugne = GM. Oder ich differenziere. So einfach ist das.

Da aber differenziert wird, handelt es sich klar um einen Fall von Diskriminierung. Und der ist nicht gering. Denn: Im Ernstfall bedeutet "Wehrpflicht" nicht nur soundsoviele Monate in der beruflichen Entwicklung gegenüber dem Konkurrenten aus dem privilegierten Geschlecht zu verlieren - sondern auch Gesundheit oder Leben.

Nicht umsonst wird auch in Zeiten des Gender Mainstreaming in der Tagesschau verkündet: "Bei den Unruhen kamen 300 Menschen ums Leben - darunter mehr als 100 Frauen und Kinder." Das ist eine Wertung. Nicht mehr und nicht weniger.


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