Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das gilt es alles abzuwägen .....

Ekki, Saturday, 28.08.2010, 16:46 (vor 5617 Tagen) @ Referatsleiter 408

Hallo Referatsleiter!

Die Arbeit kommt nicht zu uns und Arbeit für alle ist auch eine Illusion.
Aber mit dem Drängen der Menschen zur Mobilität, beginnt ein "wurzelloses,
unverbindliches Dasein", ein "sich-nicht-festlegen-müssen" was an unserer
Gesellschaft förmlich nagt.

Das ist aber nicht zwangsläufig.

Wo steht denn geschrieben, daß jemand, der der Arbeit an einen weit entfernten Ort nachzieht, an diesem neuen Ort keine Familie gründen kann? Jedenfalls dann, wenn die neue Arbeit stabil ist und nicht nur eine befristete Stelle.

Womit wir bei einem der Hauptthemen des Forums wären:

Warum werden immer weniger Familien gegründet?

Ein Umzug in eine andere Gegend dürfte hierfür kaum der Grund sein.

Meine Ex hat zur Hochzeit gesagt: ".... guten
blabla schlechten Zeiten .... zusammenhalten .." und wie sieht die Realität
aus, selbst aus einem solchen Versprechen kann man/frau sich lösen.

Du wirst mir nicht unterstellen, dies im Sinn gehabt zu haben, als ich von Mobilität sprach.

Ich meinerseits kann verstehen, daß solche Erlebnisse einen Menschen irreversibel verbittern und zeichnen.

Ein Bauer muss nicht "mobil" sein, er verdient an der Stillegung seiner
Flächen und ich kenne Leute, die lachen sich über uns alle kaputt. Ich
hätte da noch einen Bekannten, der besitzt ein kleines Wasserkraftwerk an
einem Drecksbach ..... der lacht noch mehr ...

Solche Nischen wird es immer geben.

Aber der Charakter von Nischen ist es eben, daß es kleine Refugien innerhalb eines viel größeren Ganzen sind, und dieses Ganze sieht eben anders aus.

Viele Grüße von

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.


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