Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mobilität

ray, Saturday, 28.08.2010, 16:09 (vor 5617 Tagen) @ Ekki

Verantwortungsvoll wäre es, zu propagieren, daß der Mensch zur
Arbeit kommen muss, nicht die Arbeit zum Menschen.

Die Folge - wenn diese Haltung sich durchsetzte - wäre:

Arbeitslose würden ihre angestammte Heimat verlassen und in neuer
Umgebung, wo sie gebraucht werden, eine neue Existenz werden.

Viele Arbeitnehmer sind jetzt schon bereit, für einen neuen Job ihre alte Umgebung aufzugeben, gewachsene soziale Verbindungen aufzubrechen und umzuziehen. Ich gehöre auch zu ihnen. In der Bevölkerung sehe ich schon die Bereitschaft, sich nicht vor solchen Veränderungen zu scheuen.

"Die Arbeit muß zum Menschen kommen."

Ergebnis:

Die Menschen werden in ihrer Immobilität bestärkt und können sich als ewig
Entrechtete bejammern.

Wenn Du mit Mobilität den Abstand zwischen Wohnung und Arbeitsstätte meinst, dann wurde in Deutschland schon immer die Bereitschaft der langen Pendelwege gefördert, obwohl das erhebliche Nachteile für die Gesellschaft nach sich führt. Man zieht raus aufs Land, versiegelt dort noch mehr Böden, noch mehr Grünfläche und Landschaft zugunsten neuer Siedlungen werden aufgegeben und schon vorhandene Wohngebiete werden nicht mehr sarniert. Ich finde, man sollte nicht die Pendelbereitschaft fördern, sondern die Bereitschaft näher zu seiner Arbeit zu ziehen.


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