Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der wichtigste Unterschied zu früher

Ekki, Saturday, 28.08.2010, 16:27 (vor 5617 Tagen) @ Adam

Hallo Adam!

Auch Sarrazin vertritt in seinem SPIEGEL-Interview zum Buch die
These, daß "die Arbeit zum Menschen kommen muß".


Sarrazin ist SPD-Mitglied, das wird bisweilen vergessen; und so paßt seine
Meinung doch wunderbar zu der von Dir referierten SPD-Position.

Adam

Ich hatte es nicht vergessen.

Mehr noch:

Ich bin der Meinung, daß Sarrazin damit in Widerspruch zu seinen eigenen Thesen gerät:

Weil ich denjenigen Teil seiner Ausführungen, der von den Ausländern verlangt, produktive Mitglieder der Gesellschaft zu sein, befürworte, kann ich umso weniger einsehen, wieso andererseits nach Sarrazins Meinung die Arbeit zum Menschen kommen soll.

Dahin zu gehen, wo die Arbeit ist, ist ein in meinen Augen an alle Menschen zu richtende Forderung.

Würde sie konsequent umgesetzt, dann würde sich auch das Migrantenproblem viel weniger scharf darstellen:

1.) Jedes Land würde diejenigen Menschen nehmen, für deren Qualifikation es Arbeit hat - nicht aber ad infinitum ganze Super-Groß-Sippschaften.

2.) Aus jedem Land würden Menschen weggehen, die in einem anderen Land eine bessere Zukunft für sich sehen.
Mit anderen Worten: Viel zu wenige Deutsche[/u] sind zur Binnen-, geschweige denn zur Außenmigration bereit.

Viele Grüße von

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.


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