Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mobilität

Ekki, Saturday, 28.08.2010, 16:31 (vor 5616 Tagen) @ ray

Hallo Ray!

Verantwortungsvoll wäre es, zu propagieren, daß der Mensch zur
Arbeit kommen muss, nicht die Arbeit zum Menschen.

Die Folge - wenn diese Haltung sich durchsetzte - wäre:

Arbeitslose würden ihre angestammte Heimat verlassen und in neuer
Umgebung, wo sie gebraucht werden, eine neue Existenz werden.


Viele Arbeitnehmer sind jetzt schon bereit, für einen neuen Job ihre alte
Umgebung aufzugeben, gewachsene soziale Verbindungen aufzubrechen und
umzuziehen. Ich gehöre auch zu ihnen. In der Bevölkerung sehe ich schon die
Bereitschaft, sich nicht vor solchen Veränderungen zu scheuen.

Zunächst einmal:

Glückwunsch an Dich persönlich - Du gehörst also zu denen, die bereit sind, sich den Herausforderungen zu stellen.

Davon abgesehen aber:

Sowohl aus eigener Erfahrung als auch aus den Medien habe ich den Eindruck gewonnen, daß die Zahl derjenigen, die nicht mobil sind, immer noch viel zu groß ist.

"Die Arbeit muß zum Menschen kommen."

Ergebnis:

Die Menschen werden in ihrer Immobilität bestärkt und können sich als

ewig

Entrechtete bejammern.[/b]


Wenn Du mit Mobilität den Abstand zwischen Wohnung und Arbeitsstätte
meinst, dann wurde in Deutschland schon immer die Bereitschaft der langen
Pendelwege gefördert, obwohl das erhebliche Nachteile für die Gesellschaft
nach sich führt. Man zieht raus aufs Land, versiegelt dort noch mehr Böden,
noch mehr Grünfläche und Landschaft zugunsten neuer Siedlungen werden
aufgegeben und schon vorhandene Wohngebiete werden nicht mehr sarniert. Ich
finde, man sollte nicht die Pendelbereitschaft fördern, sondern die
Bereitschaft näher zu seiner Arbeit zu ziehen.

Volle Zustimmung! Mir stand genau das vor Augen - und nicht ein verstärktes Pendeln.

Viele Grüße von

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.


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