Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der wichtigste Unterschied zu früher

Ekki, Saturday, 28.08.2010, 11:23 (vor 5617 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

Hallo allerseits!

Während die SPD früher

... eine Partei war, die gegen Unrecht kämpfte und deren Mitglieder aktive Mitglieder der Gesellschaft waren,

ist sie heute ...

... eine Partei, die in erster Linie daran interessiert ist, daß die Dinge immer schlechter werden.

Sinn:

Je schlechter es steht, desto mehr kann man sich medienwirksam als Vereinigung der unschuldigen Opfer inszenieren.

Beispiel:

Verantwortungsvoll wäre es, zu propagieren, daß der Mensch zur Arbeit kommen muss, nicht die Arbeit zum Menschen.

Die Folge - wenn diese Haltung sich durchsetzte - wäre:

Arbeitslose würden ihre angestammte Heimat verlassen und in neuer Umgebung, wo sie gebraucht werden, eine neue Existenz werden.

Solche ehemaligen Arbeitslosen wären keine jammernden Hartzler mehr, sondern fröhliche, selbstbewußte Menschen, die an ihren Schwierigkeiten gewachsen sind und nunmehr selbst anderen helfen können.

Und somit wären sie für sämtliche Jammervereine dieser Welt verloren.

Statt dessen propagiert die SPD:

"Die Arbeit muß zum Menschen kommen."

Ergebnis:

Die Menschen werden in ihrer Immobilität bestärkt und können sich als ewig Entrechtete bejammern.

DAS ist der wahre Hintergrund der auf so "rätselhafte" Weise fortschrittsfeindlichen Politik der SPD und der linken politischen Kräfte überhaupt:

Es ist mitnichten so, wie vielfach vermutet wird, daß sie schlicht zu blöd zum Rechnen seien.

Sie wissen, was sie tun und welche Ergebnisse dieses Tun zeitigt, und sie wollen diese Ergebnisse:

Ein ewiges Jammergeheul von Menschen, denen man durch perfide Entmündigung durch einen sie rundum versorgenden Sozialstaat das Rückgrat gebrochen, die Fähigkeit zur Eigeninitiative genommen hat und die nun aufrichtig glauben, entrechtet zu sein.

Ein anderer Aspekt[/u] dieses Themas, der in meinen Augen einen eigenen Thread[/u] verdiente:

Auch Sarrazin vertritt in seinem SPIEGEL-Interview zum Buch die These, daß "die Arbeit zum Menschen kommen muß".

Sarrazin sagt das vor dem Hintergrund der Einwanderung, die er stoppen möchte.

Abgesehen einmal von der Frage, ob man Sarrazins Thesen zur Einwanderung vollständig, teilweise oder gar nicht teilt:

Ist er sich wohl darüber im Klaren, welche Mentalität er durch diese Aussage unter den Deutschen selbst befördert?

Auf eine spannende Diskussion mit Euch freut sich

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.


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