Hier Detailinformationen
37 Grad
Ich will ein Baby ohne Mann
Ein Baby auch ohne Mann, Kinderkriegen im Alleingang? In Zeiten der Reproduktionsmedizin ist das machbar und für Frauen, die auf natürlichem Weg aus verschiedenen Gründen nicht schwanger werden, immer mehr eine Alternative.
Verschiedene Gründe, jaja ... U.a.Zeugungsstreik.
Schwanger zu werden über Samenbanken ist in Amerika und in vielen europäischen Nachbarländern für alleinstehende Frauen längst etabliert, in Deutschland hingegen hat der Gesetzgeber noch keine klaren Richtlinien für die Betroffenen geschaffen. Deutsche Ärzte sind deshalb aus medizinischen, aber auch ethischen und juristischen Gesichtpunkten zurückhaltend. Denn Frauen, die sich ihr Mutterglück durch eine Samenbank erfüllen wollen, müssen sich mit komplexen moralischen Fragen auseinandersetzen.
Sehr erhellend:
Während für Männer die Freude am Geschlechtsakt mindestens so groß ist die die am Kind, kommt es Frauen offenbar nur auf Letzteres an.
Dies schreibe sich jeder mit wasserfester Tinte hinter die Ohren, von dem eine weibliche Bekannte auf natürlichem Wege ein Kind will!!!
Können Sie der gewählten Samenbank wirklich vertrauen? Wird das Kind ihnen eines Tages Vorwürfe machen, weil es ein Samenbank-Kind ist? Welche Bedeutung wird der anonyme Vater künftig in dem Leben des Kindes spielen? Wie gehen sie mit den kritischen Reaktionen der Umwelt, der Familie, des Arbeitgebers und des Freundeskreises um? Werden Sie der Rolle als alleinerziehende Mutter gerecht?
Mich würde da viel mehr interessieren, ob frau später mal den anonymen Samenspender nicht doch noch zum - ganz und gar nicht anonymen - Unterhaltszahler machen kann.
Die "37 Grad"- Dokumentation begleitet drei Frauen in ganz verschiedenen Lebenssituationen auf ihrem Weg, sich den größten Wunsch zu erfüllen.
"Meine Mutter hat sich aufgeregt, sie hat gemeint, ich hätte ein tolles Leben, wäre finanziell unabhängig und würde jetzt ein Kind machen, ohne Mann. Wie ich mir das vorstellen würde? Sie war außer sich und ich war sehr enttäuscht", sagt die attraktive Marguerite, Buchhalterin in einer Investmentgesellschaft.
Die Mutter wußte halt ganz gut, welche Vorteile es hat, wenn man ... äh frau den Erzeuger von Angesicht und mit Namen kennt ...
Vom Unterhaltszahler bis zum erfundenen Vergewaltigungsvorwurf steht frau eine breite Palette von Möglichkeiten zur Verfügung.
Seit sieben Jahren ist die 41-Jährige Single, auf den richtigen Mann will sie nicht länger warten, denn "mir läuft die Zeit davon und ich habe viel zu spät erkannt, dass der Beruf, schöne Urlaube und Freizeit mein Leben nicht ausfüllen".
Teufel, in dem Alter wird es auf natürlichem Wege wirklich schwierig - obwohl ich persönlich Frauen kenne, die in genau diesem Alter ihr erstes Kind gekriegt haben.
Marguerites Babyglück gelingt erst beim dritten Versuch, sie hat einen offenen Spender gewählt.
Was ist das - ein "offener Spender"?
Töchterchen Liv kommt am 4. Dezember 2009 zur Welt. Sie ist das große Glück ihrer Mutter und doch hat sich die Alleinerziehende das Leben mit ihrer Tochter anders vorgestellt: "Ich habe Sorge, dass ich meinem Kind nicht das bieten kann, was normalerweise ein Paar einem Kind bieten kann. Und es kann ja sein, dass mein Kind das vermisst. Es kann der Vater sein, vielleicht auch der Mann im Haushalt. Es kann auch finanziell sein. Deswegen mache ich mir meine Gedanken."
Jaja, das Wichtigste nennt man immer zuletzt, damit es im Gedächtnis haften bleibt ("das Finanzielle").
Die 42-jährige Delia ist Gruppenleiterin in einer Werkstatt für Behinderte. Delia weiß, was es heißt, Mutter zu sein. Ihr kleiner Sohn Colin ist vier Jahre alt, er ist das Ergebnis einer kurzen, heftigen, aber unglücklichen Affäre mit einem verheirateten Mann. Colin wird seinen Vater wahrscheinlich nie kennenlernen.
Die gelernte Erzieherin versucht seit einem Jahr über eine dänische Samenbank ein zweites Kind zu bekommen. "Natürlich kann ich zufrieden sein mit einem Kind. Ich bin mit Colin total glücklich, aber trotzdem wünsche ich mir ein zweites Kind. Da ich keinen Partner habe, ist das für mich halt nicht möglich und so muss ich es eben über die Samenbank machen."
Noch einmal zum Mitschreiben:
Für Frauen ist der Geschlechtsakt ENT-BEHR-LICH[/u]!!!
Delia war schon sechs Mal in Kopenhagen in den letzten 14 Monaten. Jedes Mal hat sie gehofft, endlich schwanger zu werden, doch sie wurde enttäuscht. Ihr kleines Sparkonto ist schon leer geräumt, denn jeder Befruchtungsversuch kostet 560 Euro.
Live wär's billiger, was?
In ihrem Bekanntenkreis ist nur ihre beste Freundin eingeweiht. Die nachdenkliche Delia ist an manchen Tagen sehr traurig: "Also da bin ich schon ein bisschen böse aufs Leben. Andere meinen, sie kriegen zwei bis drei Kinder, haben eine feste Partnerschaft und alles läuft prima. Theoretisch könnte es ein Fremder sein, mit dem ich auf natürlichem Wege ein Kind zeuge, ich fände es aber auch gemein, jemanden abzuschleppen, nur um mit ihm ein Kind zu zeugen."
Gemein dann, wenn frau ihm nicht von vornherein reinen Wein einschenkt.
Für einen anonymen Vater hat sich auch die 29-jährige Tina, Angestellte bei einer Leasing-Bank, entschieden. Die fröhliche Münchnerin lebt zwar mit einer Frau zusammen, aber auf ihr Mutterglück möchte sie dennoch nicht verzichten.[/u]
Hierzu Isquierda:
Wenn ein kinderloser Mann keine Kinder will, dann haßt er Frauen. Selbst Homosexuelle haben nicht selten einen Kinderwunsch und damit sind sie psychisch gesünder als jene, die Fortpflanzung auch ihren Partnerinnen verweigern und dazu von ihrer Rechtsposition in Bezug auf das Kind abhängig machen, die sie auch nicht bewältigen könnten, wenn sie diese begreifen würden.
http://isis-welt-blog-de_nicht.erlaubt/2010/06/26/kind-8866657/
Wurde hier ja eingehend erörtert ...
Mein Kommentar:
Wer gleichgeschlechtlich veranlagt ist, soll sich nicht Kinder "angeln", die andere gezeugt haben, denn das Leben mit zwei gleichgeschlechtlichen Eltern ist noch viel belastender als eines mit nur einem leiblichen Elternteil.
Sie weiß auch schon ganz genau, wie der Vater ihres Kindes aussehen soll. "Er soll 1,80 Meter groß sein, dunkle Haare haben und blaue Augen." Solche Wünsche werden bei der Samenbank im Ausland berücksichtigt.
Andernorts habe ich gelesen, daß auch Frauen, die auf natürliche Weise Mutter werden, bei der Auswahl ihres Partners sehr genau auf das Äußere achten, weil sie wollen, daß das Kind ihren diesbezüglichen Idealvorstellungen entspricht.
Wir lernen daraus:
Für Frauen ist auch ein Kinderwunsch nur eine Variante ihrer Manie nach Mode und Design - und MITNICHTEN ein Akt der "Liebe zum Leben".
Es hat übrigens schon Adoptionseltern gegeben, die das Kind zurückgaben(!), weil sein Äußeres nicht ihren Vorstellungen entsprach.
Das arme Designerkind wird dann später nicht nur in puncto Äußerlichkeit gefälligst den Vorstellungen seiner Mutter zu entsprechen haben, sondern generell als Projektionsfläche für die unerfüllten Sehnsüchte seiner Mutter herhalten müssen.
Die 29-Jährige will keine weiteren Informationen über den Vater haben, ihr zukünftiges Kind wird nichts über den Beruf oder Charakter seines Vaters erfahren: "Ich will nicht, dass unser Kind wie 20 andere vor der Tür des leiblichen Vaters steht und sagt: Hallo, da bin ich, und dann sagt der Vater: Sorry, heute waren schon fünf andere da." Tina hat gespart, um sich die Befruchtungen und die Reisen ins Ausland leisten zu können.
Reichlich schwarzer Humor ...
Nach dem dritten gescheiterten Versuch lässt sie nichts unversucht, nimmt Hormone, lässt ihre Eileiter durchspülen und fährt zur vierten Befruchtung, das geht ihr sehr nahe. "Es ist jedes Mal anstrengender, weil man versucht, alle Möglichkeiten zu nutzen. Ich weiß, dass ich so langsam alles ausgeschöpft habe." Nach zwei langen Wochen Wartezeit bestätigt die Gynäkologin die Schwangerschaft. Tinas Freude ist groß, doch wird sie diesmal das Baby auch behalten?
Statt Eileiter ausspülen könnte man sich ja auch bumsen lassen ...
Aber wie gesagt - da ein von Angesicht und mit Namen bekannter Vater ja hinterher in jeder nur erdenklichen Weise ausgenützt werden könnte, ist es vielleicht besser so.
Fröhlich kinderlos, aber keineswegs "keusch, arm und gehorsam"
Ekki
--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.
gesamter Thread:
- 37 Grad: Ein Kind ohne Mann -
Karko,
12.07.2010, 18:44
- Hier Detailinformationen -
Ekki,
12.07.2010, 20:31
- Samenspender = Unterhaltssklave in spe? -
Leser_nicht_eingeloggt,
12.07.2010, 20:44
- Nachtrag: In Schweden sieht die Welt allerdings anders aus: -
Leser_nicht_eingeloggt,
12.07.2010, 20:47
- Eine grausige Vorstellung: - Ekki, 12.07.2010, 20:56
- Samenspender = Unterhaltssklave in spe? -
Laie,
12.07.2010, 20:51
- Samenspender = Unterhaltssklave in spe? -
Leser_nicht_eingeloggt,
12.07.2010, 21:15
- Samenspender = Unterhaltssklave in spe? -
Marlow,
12.07.2010, 21:31
- Hast (leider) recht, Marlow: Nach diesem "wegweisenden Urteil" ... - Leser_nicht_eingeloggt, 12.07.2010, 21:38
- Samenspender = Unterhaltssklave in spe? -
Marlow,
12.07.2010, 21:31
- Samenspender = Unterhaltssklave in spe? -
Leser_nicht_eingeloggt,
12.07.2010, 21:15
- Samenspender = Unterhaltssklave in spe? - Ekki, 12.07.2010, 20:51
- Noch ein Nachtrag: So ganz klar scheint die Sache doch nicht zu sein: -
Leser_nicht_eingeloggt,
12.07.2010, 21:01
- Allerdings: Wenn nur heterosexuelle Paare Samenspenden empfangen dürfen ... - Leser_nicht_eingeloggt, 12.07.2010, 21:08
- Nachtrag: In Schweden sieht die Welt allerdings anders aus: -
Leser_nicht_eingeloggt,
12.07.2010, 20:47
- Kann seit 3/4 Stunde nicht aufhören zu lachen! :) - Nikos, 13.07.2010, 10:13
- Samenspender = Unterhaltssklave in spe? -
Leser_nicht_eingeloggt,
12.07.2010, 20:44
- Also ich hätte nichts gegen ein Kind ohne Frau... -
Adam,
12.07.2010, 21:16
- Tja, leider keine Chance - Hier gibt es nur das Modell "Zwangsvaterschaft" - Leser_nicht_eingeloggt, 12.07.2010, 21:22
- Unklar ist die Rechtslage ... - Leser_nicht_eingeloggt, 12.07.2010, 22:03
- 37 Grad: Ein Kind ohne Mann -
Nikos,
13.07.2010, 10:02
- 37 Grad: Ein Kind ohne Mann - Borat Sagdijev, 13.07.2010, 19:46
- 37 Grad: Ein Kind ohne Mann - der_quixote, 13.07.2010, 14:22
- Hier Detailinformationen -
Ekki,
12.07.2010, 20:31