Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Die sogenannten "Schwachen" und "Starken" ....

Swen, Friday, 09.07.2010, 11:11 (vor 5666 Tagen) @ Mia

"Übergewichtigkeit ist kein Zeichen von Wohlstand und gesunder Lebensweise, sondern steht für das exakte Gegenteil."

Heisst aber auch, dass niemand aufgrund Hartz IV verhungern muss...

"Und nein, Hartzlern geht es nicht gut. Die Situation wird vielmehr als bedrückend empfunden in der Kombination aus Stigmatisierung, Leben am Existenzminimum und Ausgeliefertsein gegenüber den Behörden."

DEN Hartzler gibt es nicht. Da gibts solche und solche. In meinem Umfeld kenne ich persönlich nur drei Leute die Hartz IV bekommen. Zwei davon sind Mitte bis Ende vierzig. Beide leben seit ca. 10 Jahren von Hartz IV. Beide arbeiten schwarz nebenher. Einer davon war gerade 3 Monate im Urlaub in Australien. Zwei Wochen Urlaub in Italien sind in Planung. Sein Sohn (24) hat auch vor zwei Jahren den Job geschmissen und ist seitdem auf Hartz. War ihm alles zu stressig. Alle drei wollen keinen normalen Job mehr, weil sie mit Hartz IV deutlich besser dastehn.

Aber wozu sich damit auseinander > setzen, wenn man mal richtig schön auf Schwache einprügeln kann, oder?

Viele (nicht alle!) sind nur scheinbar schwach. Sich "schwach" zu zeigen, ist und war ihre Strategie, mit der sie in ihrem Leben erfolgreich ihre Ziele erreicht haben. Solange es Leute - wie vielleicht Du - mit einem sogenannten "Helfer-Sysndrom" gibt, die aufgrund von Gutgläubigkeit aber auch von Arroganz und Ignoranz glauben diesen "Schwachen" überlegen zu sein und durch "helfen" Selbstwert und Lebenssinn ziehen, funktioniert diese Erfolgsstrategie. M.E. wird es Zeit, diese für die Gesellschaft sehr teuren Psycho-Spielchen zu beenden.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum