Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Es geht um den Begriff Diskriminierung!

Michael Baleanu @, Sunday, 27.06.2010, 23:37 (vor 5676 Tagen) @ Referatsleiter 408

Diese jahrzehntelange Diskriminierung von Vätern/Männern wird noch in
diesem Jahrzehnt beendet.

Genau darum geht es: Der breiten Masse klar zu machen, dass man(n) diskriminiert wird. Noch wird man als Querulant betrachtet, wenn man behauptet, dass hierzulande massiv diskriminiert wird. Nun hat es das EMRGH klar und deutlich formuliert, wir müssen es nur unterstützen und unterstreichen.

... Da bin ich mir sicher. Es werden hier noch Dinge
passieren, da träumt heute noch keiner davon.

Geert Mackenroth - übrigens ein Jurist - hat schon darüber geschrieben: "Dann kippt das System!". Der scheint zu wissen wovon er schreibt ;-).

PS: Das Märchen von der "gemeinsame Sorge" liest sich zwar gut, aber steht
doch eh bloss auf dem Papier! ...

Kann ich nur bestätigen. Die einzige Organisation die meinen, an PAS leidenden Sohn dazu bringen konnte, sich mit mir aus eigenem Antrieb zu treffen, war die Bank: Er wollte ein Sparbuch eröffnen und dazu zwang ihn die Bank auch die Unterschrift des sorgeberechtigten Vaters einzuholen.

Das hatte nicht einmal das JA geschafft. Schule, Kirche? Fehlanzeige!

Warum haben wir solche Zustände?

Weil viele nicht in der Lage sind zu erkennen, dass sie diskriminiert werden. Noch nicht!

Daher ist es eminent wichtig, diese Diskriminierung publik und transparent zu machen. Solange aber die meisten schweigen, werden die Vertreterinnen des BDJ, KOFRA des DAV usw. weiterhin gegen das gemeinsame Sorgerecht agieren und es verhindern, wie sie schon einmal die Scheidung-light verhindert haben.

Denn das fehlende Sorgerecht bedeutet Macht und Geld für diejenigen die das Sagen in Sachen Sorgerecht haben: Wenn eine Mutter Macht ausüben möchte, ist schnell ein Organ der Rechtspflege da, der aus dem Machtanspruch der Mutter klingende Münze machen möchte.

Laut FamGKG kann nun der Anwalt, die von ihm vom Zaun gebrochenen Verfahren für einen Streitwert weit über 3000 EUR haben: Denn nun geht es nach "Billigkeit"!

Erst wenn ausreichend viele verstanden haben, dass die "Billigkeit" der juristischen Sprache, die Familien, die Familie als Institution, teuer zu stehen kommt, werden wir was erreichen.

§1626a, BGB zu kippen ist lediglich ein erster Schritt.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum