Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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OT: Frederick Forsyth: Aufruf an die Deutschen

Ekki, Monday, 21.06.2010, 16:01 (vor 5682 Tagen) @ Sophie X

Hallo Sophie X!

Hallo Ekki,

Falls Du das jetzt für schlecht hältst, dann müßtest Du darlegen
können, wie denn ein System aussehen sollte, in dem die Bürger - ohne
Inanspruchnahme der Gerichte - ihre Politiker einfach absetzen könnten,
nach welchen Kriterien dies geschehen sollte usw.


Abschaffen der Zweitstimme ( in meinem Augen ist diese sowieso
verfassungswidrig; siehe Artikel 38 GG : (1) Die Abgeordneten des
Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier,
gleicher und geheimer Wahl gewählt. (...)
).

Wenn die zur Wahl stehende Person weiß, dass sie "abgewählt" werden kann
und nicht durch einen Listenplatz abgefedert wird, sind wir einem
demokratischen Staat schon ein wenig näher gekommen.

Aber eben da setzte meine Frage doch an:

Wie willst Du einen Abgeordneten - auch, wenn er in einem System ohne Zweitstimme gewählt wurde - vor der nächsten Wahl wieder abberufen lassen?

Übrigens besteht eine solche Möglichkeit m.W. auch in Großbritannien nicht möglich, wo es keine Zweitstimme gibt.

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.


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