Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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OT: Frederick Forsyth: Aufruf an die Deutschen

Sophie X, Monday, 21.06.2010, 11:50 (vor 5683 Tagen) @ Ekki

Hallo Ekki,

Falls Du das jetzt für schlecht hältst, dann müßtest Du darlegen
können, wie denn ein System aussehen sollte, in dem die Bürger - ohne
Inanspruchnahme der Gerichte - ihre Politiker einfach absetzen könnten,
nach welchen Kriterien dies geschehen sollte usw.

Abschaffen der Zweitstimme ( in meinem Augen ist diese sowieso verfassungswidrig; siehe Artikel 38 GG : (1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. (...)).

Wenn die zur Wahl stehende Person weiß, dass sie "abgewählt" werden kann und nicht durch einen Listenplatz abgefedert wird, sind wir einem demokratischen Staat schon ein wenig näher gekommen.

Der Fall der Holocaustleugnung ist ein Beispiel für die Beschränkung der
Meinungsfreiheit von Rechts wegen.

Ich gestehe dem Staat dieses Recht nicht zu. Woher nimmt er sich dieses Recht? Der Staat soll seine Bürger schützten und nicht bevormunden. Der Staat ist Diener und nicht Herr!

Selbst, wenn man die Strafbarkeit der Holocaustleugnung ablehnt (was ich
nicht tue), ist es doch bar jeder Realität, die Situation in Deutschland
mit derjenigen in Ländern zu vergleichen, wo wirklich jedes Aufmucken
lebensgefährlich ist.

Wir sind weder in dieser Situation, noch auch nur im
Entferntesten auf dem Wege dahin.

Gruß

Ekki

Sorry, das sehe ich anders und an dieser Stelle sage ich auch: "Wehret den Anfängen". Die Auswüchse sieht man im Fall Eva Herman, Manfred Hohmann und bei der ZDF- Moderatorin ( "innerer Reichsparteitag für Klose" ) klang Ähnliches an.

Gruß

Sophie X


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