Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Vulgärfeministische Klischees

Z, Thursday, 08.04.2010, 18:25 (vor 5748 Tagen) @ aufrechter

@"aufrechter":

Kaderfrauen bringen Mehrwert – Frauen in den Chefetagen erhöhen die
Rentabilität, beweist eine dänische Studie. Unternehmen mit Frauen im Kader
erwirtschaften mehr Gewinn als reine Männergremien. Gleichwohl sind Frauen
in Top-Positionen immer noch kaum vertreten.

[link=http://]www.coach-the-coach.de/pdf/NZZ_am_Sonntag_17-04-2005.pdf[/link]

Und wieso verlinkst du hier nicht die dänische Originalstudie, so dass man die Behauptungen überprüfen kann ? Der Text aus der NZZ am Sonntag ist nichts als eine Ansammlung platter Phrasen ("Frauen sind erfolgreicher als Männer bei Firmengründungen") und belegt überhaupt nichts. Interessant der Satz "Kritiker wiesen auf die problematische Nähe der Forscher zur Regierung hin ..."

Auf meine ausdrückliche Frage:

"Na, dann erkläre doch mal, wie gross der Frauenanteil unter den verantwortlichen Bankern war und ob du irgendeine Korrelation zwischen Betroffenheit einer Bank von der Krise und dem Geschlecht seines Führungspersonals nachweisen kannst."

hast du auch nur ausweichend geantwortet und auf eine Studie von vor der Wirtschaftskrise verwiesen. Trotzdem hast du dich nicht gescheut, Männern ausdrücklich die Schuld an der Wirtschaftskrise zuzuweisen - ohne Beleg. Dies spricht nicht gerade für Sachlichkeit.

Nein für mich sind nicht die Männer an allem schuld. Du solltest deine
einfachen Denkmuster nicht auf andere übertragen.

Du hast Schuldzuweisungen an Männer verbreitet, ohne Beleg, auf Nachfrage keine brauchbaren Belege beigebracht, andere pauschaler Schuldzuweisungen bezichtigt (übrigens auch schon wieder eine Schuldzuweisung !). Widersinniger geht es nicht.

Wenn die Telekom Quoten einführt, dann hat das ganz sicher nichts mit
Vulgärfeminismus zu tun. Das ist ein börsennotiertes Unternehmen und die
erhoffen sich ganz einfach davon mehr Profit. Knallhartes Kalkül.

Gut vorstellbar. Allerdings wohl nicht, weil sie glauben, durch Quoten besonders fähige Frauen in den Vorstand zu befördern, denn diese könnten ja auch jetzt schon solche Positionen erhalten, wenn es sie gäbe. Es geht doch wohl ganz offensichtlich hier um Marketing und Anbiederung an die weibliche Klientel der Telekom. In der Tat - knallhartes Kalkül. Ein wenig politischer Druck dürfte bei diesem, zu einem grossen Teil in Staatseigentum befindlichen Unternehmen wohl auch im Spiel sein.

Wenn du wirklich ernsthaft diskutieren willst, solltest du jetzt:

deine Behauptung, die Wirtschaftskrise sei in nachweisbarer Weise geschlechtsbedingt verursacht, auf seriöse Weise belegen

ODER

diese Behauptung zurücknehmen

ODER

mit dem Ruf eines oberflächlichen und unsachlichen Diskutanten in Zukunft leben


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