Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten"

Wodan, Friday, 04.03.2005, 16:52 (vor 7641 Tagen) @ Friedwilli

Als Antwort auf: Der Brief als Waffe, im Kamp gegen "Halbwarheiten" von Friedwilli am 04. März 2005 14:02:12:

Das Grundgesetz, das zur Verteidigung der einseitigen Wehrpflicht für Männer herangezogen wird, ist ja dann in sich widersrüchlich, insofern § 3.2.1 die Gleichberechtigung von Mann und Frau fordert. Nun, dies wird unter der Hand bekanntlich so ausgelegt: die Frauen die Rechte, dafür die Männer die Pflichten. Das gilt nun endlich auch für die Landesverteidigung. Die Frauen dürfen, die Männer müssen. Alles in Ordnung, oder?
Im Ernst: auf eine ähnliche Anfrage meinerseits in anderem Kontext beim Familienministerium bekam ich tatsächlich sinngemäß zur Antwort: Frauen würden in der Gesellschaft so viel mehr freiwillige soziale Dienste verrichten als Männer, daß die Wehrpflicht für Frauen geradezu dem Gleichberechtigungsgrundsatz widerspreche! Uups!?
So wird versucht, durch platteste Rhetorik selbst logische Selbstverständlichkeiten zu ignorieren.
Mach Dich bei erneuter Nachfrage auf etwas gefaßt.
Gruß
Wodan


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