Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Arte zeichet Männerrechtler als rachsüchtige Reaktionäre

Wodan, Sunday, 27.02.2005, 17:58 (vor 7647 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Arte zeichet Männerrechtler als rachsüchtige Reaktionäre von Arne Hoffmann am 26. Februar 2005 09:51:14:

22.03.05 21:35 ARTE

Die These der Autoren lautet, dass eine Gruppe von Reaktionären im Namen einer Mehrheit von liebenden und verantwortungsvollen Vätern deren legitime Interessen missbraucht, um Frauen und ihre Rechte öffentlich zu diskreditieren. Propagiert wird, die Beziehungen von Vätern und Kindern auch bei Trennung und Scheidung zu bewahren und zu schützen. Doch im Mittelpunkt steht nicht das Wohl der Kinder. In Wirklichkeit attackieren die Väterorganisationen die Errungenschaften der Frauen: das Recht auf Scheidung, das Recht auf geografische und berufliche Mobilität, das Recht auf Abtreibung und Schutz vor ehelicher Gewalt.

In Wirklichkeit attackieren die Väterorganisationen die Tatsache, daß diese Errungenschaften NUR für Frauen gelten sollen, daß diese Errungenschaften also zwar unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung eingeführt wurden, es aber in Wirklichkeit nicht um Gleichheit der Rechte, wozu auch Pflichten gehören, geht.

Das Wohl der Kinder indessen steht auch bei diesen Errungenschaften der Frauen nicht im Mittelpunkt, es sei denn, man wolle das Wohl der Kinder mit dem Wohl von Mutti gleichsetzen, was in der Tat im Hintergrund die Annahme ist. Hier ist man weniger von neuen Errungenschaften überzeugt, denn diese Auffassung ist wohl klassisches 19. Jahrhundert und hat in der Zeit zwischen 33 und 45 traurige Höhepunkte gefeiert.

Wer schreibt es ARTE?
Gruß
Wodan


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