Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Arte zeichet Männerrechtler als rachsüchtige Reaktionäre

carlos, Saturday, 26.02.2005, 19:57 (vor 7647 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Arte zeichet Männerrechtler als rachsüchtige Reaktionäre von Arne Hoffmann am 26. Februar 2005 09:51:14:

Servus!
Heilige Scheiße aber auch... alle Daumen lang der selbe Schlamm. Diese Feministinnen sollten sich klarmachen, daß ihre Spezies aus den letzten Löchern röchelt; egal, wie Mann es betrachtet. Schlimm sind nur diejenigen Männer dran, die noch ihre Exen alimentieren müssen; alle anderen sind fein raus, und sie werden auch in Zukunft noch fein raus bleiben, wenn sie sich nicht einlullen lassen. Immer mehr werden diese Männer, mit jedem Jahr; das läßt sich am Kinderschwund schön ablesen; nicht auszudenken, wenn denn dereinst auch die Pille für den Mann noch kommt...
Dabei ist in einem autarken Männerhaushalt von heute die (un-)holde Weiblichkeit ohnehin schon komplett obsolet. Kochen? Jeder kann das lernen; nicht umsonst kenne ich nur berühmte Meisterköche und nicht eine einzige Meisterköchin. Die meisten Femanzen heutzutage sind doch gerade mal so eben für Dosen- und Tiefkühlfraß noch imstande. Eine Pizza zu backen, samt Teigbereitung und Belag, eine chinesische Gemüsemischung, auch eine Hühnerbrühe oder eine zartgebratene, sowie rösche Weihnachtsgans dagegen... einfach zu dumm sind sie. Auch der traurige Blick in die Waschküche läßt gestandenen Männern die Tränen in die Augen schießen: Es ist das gleiche Drama wie oben in der anderen Küche: Frauen und Technik, sie KÖNNEN es schlicht nicht... Schweigen wir wenigstens huldvoll von ihren Autofahrkünsten...
Das Problem ist die psychische Disposition der jungen Männer: DIE oder keine, DIE ist meine Traumfrau, wenn ich DIE nicht kriege, dann bin ich mein Leben lang unglücklich (einmal abgesehen von Extremfällen, wie Charly Windsor...). Sie übersehen völlig, daß nachts alle Katzen grau sind; die vormalige Traumfrau, der er mit umnebelten, vollgeilen Sinnen so lange nachgestiegen ist, bis sie ihn samt dem dringend benötigten Fangeisen am Ringfinger endlich gehabt hat, entpuppt sich als Niete im Bett oder vorausahnende („heute abend werde ich wieder meine Migräne haben, ich Arme...“) Bettwanze, oder gar beides. Spätestens nach einem Jahr hat er es dann auch geschnallt, aber genau dieses Jahr war dann halt eben auch genau eines zu spät. Wenn er das Pech hat, daß sie ihn auch noch zum Vater gemacht hat – lassen wir unerörtert, ob er denn das Blag überhaupt auch höchstselbst gezeugt hat – dann ist sein Leben gelaufen.
Ein Mann, der unbedingt heiraten will, und das noch vor seinem 30., schmeißt sein Leben doch weg wie eine faule Banane. Hat er doch alle biologischen Vorteile auf seiner Seite: Ein normalgesunder Mann kann sich sein ganzes Leben lang vieltausendfach und überall fortpflanzen, eine normalgesunde Frau ist nach, na, seien wir männlich großzügig, so um die 15 Blagen fertig, muß sich sputen... wenn sie es überhaupt so weit bringt. Dabei besteht mehr als die Hälfte der Menschheit aus Frauen, und jedes Jahr wachsen Millionen nach; nur für uns, Männer, nur für uns... lololol! Auf der ganzen Welt können wir Männer uns umschauen; auch das können die Frauen nicht, wenn sie nicht irgendwo als nur eine von vielen enden wollen! Warum also gerade auf DIE eine warten, zumal dann, wenn DIE andauernd nur herumzickt und abzocken will? Das Schlimme an der Sache ist zweierlei: Die Erfahrung und das Wissen, daß sich die Sache genau so und nicht anders verhält, können von den Vätern auf die Söhne leider nicht weitervererbt werden; jeder junge Mann muß diese Erfahrung und dieses Wissen erneut und mühselig sammeln, und ein gestandener Vater muß während jener Jahre inständig hoffen, nicht zum Opa gemacht zu werden. Das zweite ist eben unsere maskuline Genetik, besonders in jungen Jahren, wenn man eben noch keinerlei Lebenserfahrung gesammelt hat. (Irr-)Glaubt ein junger Mann, SEINE Traumfrau kennengelernt zu haben, dann verhakt sich irgend etwas in seinem Denken, bzw. das logische Denken und die Ratio klinken vollständig aus, und alles andere reduziert sich auf einen einzigen rudimentären Rammelimpuls... Und wenn sich die Sache wieder löst und entkrampft, sprich, wenn er wieder klar denken kann, ist es halt meistens auch schon zu spät. Und das Perfide: Die Frauen wissen das; sie wissen genau, daß wir, gerade als junge Männer, kaum anders können, und sie wollen mit uns ihr Spielchen spielen, wollen, daß wir so handeln, wie sie es wollen, wollen uns an den Eiern zu packen kriegen. Kunststück: Ihr Sexualtrieb ist normalerweise weitaus schwächer als der männliche. Bei uns Männern verbleibt ja auch nichts Kompliziertes im Verborgenen, aus uns können die Frauen jederzeit leicht schlau werden. Wir haben genau eine erogene Zone, die bei jedem Mann gleich funktioniert. Die Frauen hingegen... Da ist keine so wie die andere, und jede ist anders wie die eine... und vor allem kompliziert, verdreht, mit Tagen vor, während und nach den Tagen... etcetcetc... Liebe Brüder, den Frauenversteher zu geben, das schaffen wie sowieso nie; also könnt ihr es getrost gleich bleiben lassen! Den Rest lernt ihr von ganz alleine, wenn ihr euch nicht frühzeitig habt versklaven lassen...
Glücklicherweise nimmt Harald Schmidt da kein Blatt vor den Mund, und es ist ja auch richtig: Auch ich kenne keine 35-jährige kinderlose Single-Frau, die nicht schon die Krise samt Torschlußpanik gekriegt hätte. Da muß dann alles auf einmal und sofort sein: Ein frauenverstehender Bespringer und ein Kind. Und die Männer, die altersgemäß für derlei Wünsche in Betracht kämen, wären in den allermeisten Fällen ja wirklich komplett bescheuert, wenn sie sich dann solch ein Tante, anstatt etwas Frischerem gönnen würden. Tja, selbst verarscht, meine Lieben... lolol... Gaudeamus igitur...
carlos


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