Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Soso ...

Andreas (d.a.), Tuesday, 08.02.2005, 23:15 (vor 7666 Tagen) @ reinecke54

Als Antwort auf: Re: Soso ... von reinecke54 am 08. Februar 2005 20:03:32:

Hallo nochmal,
ich sollte es lassen, aber ...

Die groesse des gehirns. Der vergleich ist nur sinnvoll bei personen gleicher groesse. Aber der unterschied besteht.

Das corpus callosum, die verbindung zwischen den hirnhaelften,ist bei maennern kleiner (bezogen auf die hirngroesse).

Ja, ich erinnere mich: Arne hatte doch auch was nettes über den Balken geschrieben und was sich ggf. wirklich daraus ableiten ließe. Wo habs ichs nur gleich ...

Der hypothalamus ist bei maennern doppelt so gross wie bei frauen. Das hat was mit der maennlichen sexualitaet zu tun."

Uiii - also doch: Size does matter! Und was schließen wir jetzt daraus? Was konkret bestätigen denn die unterschiedlichen anatomischen Längen, Dicken etc.? Ja, wenns ein Zahnrädchen wäre ...

Wenn das sprachzentrum zerstoert ist, ist bei maennern halt essig mit sprechen (reden ja sowieso nicht so viel).

:-) Ach, diese Karnevalsreden ... Öhm - und wenn bei Frauen das Sprachzentrum zerstört ist, dann - - ?!?!

Ich denke, man sollte psychische & geistige unterschied zwischen maennern & frauen akzeptieren, sich aber immer der vorlaeufigkeit von wissenschaftlichen ergebnissen bewusst sein.

Nö. Akzeptieren sollte man, was einen überzeugt. Es gibt keine Eigenschaft, die bei den Leute in meinem Bekanntenkreis ausschließlich bei einem Geschlecht zu finden wäre. Allein aufgrund der Alltagserfahrung würde ich das schon in Frage stellen. Man könnte sich auch die Methode vornehmen und wissenschaftliche Kritik üben, indem man die Aussagekraft der Untersuchungsergebnisse mal einer eingehenderen Betrachtung widmet. Aber so wichtig ist mir das Thema jetzt auch nicht. Ich glaube aber, dass Du da ebenfalls Schwierigkeiten hättest, Deine These zu beweisen. Kommt vielleicht auch immer auf den eigenen Bekanntenkreis an ;-)

Aber warum sollte man solche erkenntnisse nicht dazu benutzen, schulen jungengerechter zu gestalten?

Eben weil dieser Nachweis aussteht. Solange Du es nicht definitiv bestimmen kannst, ist jede Form von "-gerecht" wieder eine Schablone, in die die Leute gepreßt werden. Gleiche Möglichkeiten für alle - eben weil die Menschen verschieden sind.

Zur wissenschaftlichkeit: untersuchungen zu den geistigen unterschieden zwischen maennern & frauen sind per se empirisch. Aber da ist mehr wissenschaft drin als bei den zahlreichen untersuchungen zur haeuslichen gewalt oder zur zwangsprostitution. Jedenfalls taucht die allzweckwaffe dunkelziffer nicht auf.

Na ... Die erhobenen Daten bedürfen immer einer Interpretation. Das Wesen der Menschen bestimmen zu wollen ist aber wohl doch noch eine komplexere Angelegenheit als eine Gewalttat festzustellen. Außerdem würde das eine quasi in den Bereich der Naturwissenschaften fallen, das andere eher in den der Sozialwissenschaft. Bedeutet auch unterschiedliche Anforderungen: Naturwissenschaftliche Behauptungen müssen reproduzierbar sein. Sehr schwierig, würde ich meinen.


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