Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: HAHAHA - PRUUUUST!

Magnus, Wednesday, 05.01.2005, 23:12 (vor 7700 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: HAHAHA - PRUUUUST! von Odin am 05. Januar 2005 19:28:59:

Gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung wird es auch für Zypries schwierig werden.
Darüber kann man nur lachen. Falls es dir noch nicht aufgefallen ist: Die Bevölkerung wird nur alle vier Jahre einmal an einem Sonntag um ihre Meinung gefragt. Die restliche Zeit machen die Politiker was sie wollen.
Magnus

Ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht. Kommt sehr drauf an, ob die Männer bereit sind, sich wie die Lämmlein zur Schlachtbank führen zu lassen, oder ob sie tatsächlich mal konkret was dagegen unternehmen wollen.

Tja, es ist so: Da, wo es keine große öffentliche Debatte gibt - und die wird es dem Fall wohl vermutlich nicht geben - werden Entscheidungen gefällt, die leicht am Volk vorbeigehen. Die Ökosteuer wollte schließlich auch niemand ebensowenig den Dosenpfand - diese Entscheidungen wurden einfach "akzeptiert" wie die LKW-Maut und bald auch die PKW-Maut. Außerdem kann man auch "Meinung machen" - indem man öffentlich eben die kritischen Stimmen relativ leise hält.

Bevor die Asylantenheime auffackelten, wurde jede Forderung, das Asylrecht entsprechend zu ändern, als rechtsradikale Äußerung abgetan und beiseite gewischt - die Politik hat nicht reagiert und das Pulverfass, insbesonders in den neuen Bundesländern, nicht erkannt. Handlungsbedarf sah man erst dann, als es eskalierte. So gesehen begrüße ich die Grünen-Politikeren, weil sie das Fass, welches bald überlaufen wird (ist nur noch eine Frage der Zeit), noch mehr gefüllt hat und zwar wesentlich. Am besten man reicht noch den Zivilzwangsdienst für alle Männer nach, um damit das Gesundheitswesen am Leben zu halten - aber die Frauen bitte ausschließen.

Eines der Grundmaxime eines jeden Menschen ist die Freiheit. Wird die Freiheit zu sehr beschnitten oder eine bestimmte und große Gruppe zu sehr diskriminiert, gibt es IMMER den Drang zu einem Befreiungsschlag. Ich bin sogar der Meinung, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis ein Radikaler und Populist Erfolg mit einer Partei haben könnte, die eben gegen das Feminat gerichtet ist und diese als "Bufrauen" für alles mögliche leicht hinstellen kann: die schlechte Demographie, das schwache Wirtschaftswachstum, Väterungerechtigkeiten, erhöhte Arbeitslosigkeit bei jungen Männern, der Verlust der Familienwerte, die hohe Scheidungsrate etc. pp. - Beispiele und Steilvorlagen gibt es dafür genug - ein Griff in die Femi-Literatur genügt. Und wenn mich nicht alles täuscht würde dann sogar ein drittel oder die Hälfte aus diesem Forum hier solche eine Partei - trotz aller Radikalität - wählen, obwohl es hier noch relativ gesittet zugeht. Aber genau solche radikalen (siehe Schwarzer) werden dann zu dieser Stunde Erfolg haben. Traurig, aber wahr. Wenn man eines aus der Geschichte gelernt hat, dann das. Rot/Grün öffnen langsam aber stetig die Büchse der Pandorra - und merken es noch nicht mal. Ich bereits jetzt schon auf den Tag, an dem erste Frauenbüro in Flammen aufgeht oder was ähnliches Passiert - ich bin mir sicher, es dauert nicht mehr allzu lange. Denn eines ist auch ein Naturgesetz: sieht der Mensch keine Möglichkeit mit legitimen Mitteln Gerechtigkeit einzufordern, dann findet er zur Gewalt. Sowas gibt es bereits heute schon und nennt sich Familientragödie.

Magnus


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