Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Warum so verzweifelt?

Sven75, Thursday, 11.11.2004, 23:32 (vor 7756 Tagen) @ Alex

Als Antwort auf: Re: Warum so verzweifelt? von Alex am 11. November 2004 20:13:46:

Es sind nicht nur die Scheidungsgesetze. Die würden mich nur dazu bringen, nicht zu heiraten und keine Kinder zu bekommen. Aufgrund des Gewaltschutzgesetzes ist ein Zusammenleben mit einer Frau für mich aber generell nicht denkbar. Aber wozu auch? Wie du selber schon sagst, ist der Mann überall der Böse. Mann=Täter, Frau=Opfer. Der Graben zwischen den Geschlechtern in Deutschland ist tiefer als der Marignanegraben. Wie soll ich mit jemandem eine Partnerschaft eingehen, wenn ich den Frauen unmöglich vertrauen kann?

Aber es gibt doch auch Frauen, die anders sind. Freundliche, nette Frauen! Oft sind es doch traurigerweise gerade Männer, die der Diskriminierung von Männern Tür und Tor öffnen!

Das ist ja gerade der Punkt. Keines der obigen Gesetzen wurde von "den Frauen" verabschiedet. Aufgrund der Gesetze und der aktuellen politischen Korrektheit werden Frauen allerdings geradezu damit berieselt, dass es ja nur recht und billig sei, dass Frauen bevorzugt werden. Bzw. es wird eher das Gegenteil suggeriert, dass sie nämlich immer noch und jederzeit benachteiligt werden. Wer fragt schon nach, ob das wirklich so ist? Wenns die Medien behaupten, wirds schon stimmen.

Die "netten Frauen" sind dann auch nur die, die intelligent genug sind, ihre eigene Meinung nicht vom Mainstream abhängig zu machen. Und die sind in der Regel auch einiges älter und können mit den "jungen Zicken" von heute mindestens genausowenig anfangen wie die Männer. Aber wie gesagt, das hat mit "den Frauen" eher wenig zu tun.

Die, welche diese Gesetze verbrochen haben, sind sogar zum größten Teil Männer. Wenn ich denn eine Bevölkerungsgruppe wirklich hasse, sind es folglich eher die Genderfeministen - weibliche wie männliche.

zuviele meiner Freunde sind wegen ihrer Frauen in den Tod gesprungen. Männer werden psychisch kaputt gemacht durch erfunde Vorwürfe und dafür auch noch eingesperrt.

Das sind ja haarsträubende Geschichten! Poste doch mal ein paar davon. Würde mich sehr interessieren.

Frage dich mal bei den Obdachlosen um, wer aufgrund einer Scheidung obdachlos geworden ist. Oder lese mal die Schicksale bei www.pappa.com. Entsorgte Väter machen oft im Netz auf ihr Schicksal aufmerksam. In meinem persönlichen Umfeld gibt es von diesen etliche. Und einige haben sich umgebracht, weil sie es nicht mehr ertragen konnten, wie Abfall behandelt zu werden und erdulden zu müssen, dass ihre Ex-Frauen sie mit Staatshilfe sozial vernichten und sich über sie dann noch lächerlich machen. Das sind natürlich Einzelfälle. Aber für mich ist das eine MÖGLICHE Zukunft, sollte ich mich auf so etwas wider besseren Wissens einlassen.

Und sie fordern und fordern und fordern immer noch!
Und du fragst mich, warum ich da die Nase voll habe?

Ich kann gut verstehen, wieso du die Nase voll hast, ich denke Gole kann dich auch verstehen. Mensch, wenn ich dir irgendwie helfen kann... lass es mich wissen! Es ist schon interessant, manchmal denke ich genauso wie du. Aber das hört sich so endgültig an, wie du schreibst. Es gibt doch noch Hoffnung.

Ich glaube, du verwechselst hier etwas. Wenn es nur so wäre, dass unser einziges Problem ein paar verzogene Gören wären, dann hättest du Recht. Dann könnte man sagen, dass es doch noch andere Menschen gibt. Der Punkt ist aber, die Maßlosigkeit dieser jungen Frauen ist durch die Frauenglorifizierung unseres Feminats erst entstanden. Ihre Eltern zeigten ihnen keine Grenzen auf, weshalb sie meinen sich alles erlauben zu können.

Die Wurzel allen Übels sind somit genau diese Gesetze. Und die werden sich durch Hoffnung nicht beseitigen lassen. So eine Hoffnung wird den entsorgten Vätern auch nicht zu ihren Kindern verhelfen. Versuchen sollte man es natürlich trotzdem - steter Tropfen höhlt den Stein. Aber ich mache das nun schon so einige Jahr und man wird es bisweilen müde, zu erkennen, dass der Großteil der Menschen überhaupt nicht nachdenken WILL. Aber das hat in Deutschland ja Tradition.


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