Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Nachtrag

Ekki, Monday, 30.08.2004, 15:02 (vor 7830 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: Nachtrag von Jolanda am 30. August 2004 11:26:59:

Liebe Jola!

In der Schweiz mag dies ja so sein (dazu unten mehr). In Polen jedenfalls wird von keiner Seite ein Hehl daraus gemacht, daß es die Kirche ist, die hier die Gesetze und überhaupt die gesellschaftliche Realität bestimmt.

Viele Ärzte weigern sich, Schwangere bezüglich einer Abtreibung zu beraten oder gar Abtreibungen vorzunehmen.

Neulich wurde ein Fall publik, wo eine Frau, die sich eine Spirale hatte einsetzen lassen, schwanger wurde und daraufhin von ihrer Frauenärztin von oben herab an den Kopf geknallt bekam:

"Natürlich habe ich Ihnen das Mordwerkzeug bei der letzten Untersuchung entfernt."

Zurück zur Schweiz:

So richtig es ist, daß überall das Geld knapp wird - es ist eben immer angebracht, zu fragen, wofür wieviel Geld da ist und warum. Das ist nie eine rein fiskalische Frage - hinter einer Bezuschussung oder eben deren Verweigerung stehen sehr oft politische oder sonstige Interessen, ohne daß dies in jedem Einzelfall expressis verbis zugegeben würde.

Und daß die Kirche Großmeisterin darin ist, ihre Einfluß durch die Hintertür auszuüben, das muß man ihr lassen - und davon sollte man lernen.

Also - zum Schmunzeln eigentlich wenig Anlaß. Dennoch gönne ich's Dir - Lachen ist gesund.

Sex ohne moralische Hemmungen und ohne Angst vor einer unerwünschten Schwangerschaft übrigens auch.

Herzliche Grüße

Ekki


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