Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Verdienstmöglichkeiten

Odin, Wednesday, 02.06.2004, 00:03 (vor 7920 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Verdienstmöglichkeiten von Eugen Prinz am 31. Mai 2004 22:34:54:

Das Prostituiertengesetz hat es endlich möglich gemacht, daß Prostituierte ihren Lohn auch einklagen können. Dies war eine der wichtigsten Neuerungen.
Endlich konnten sich Prostituierte auch bei Kranken- Renten- und Arbeitslosenversicherung anmelden. Sie können also FREI ENTSCHEIDEN, ob sie lieber selbständig oder als "Angestellte" arbeiten wollen. Sie haben Anspruch auf Arbeitslosengeld und sogar auf Umschulung - ein wichtiger Schrit für Prostituierte, die aussteigen wollen.
Natürlich werden sie nicht gezwungen, dies alles anzunehmen. Es ihnen vorzuenthalten halte ich jedoch für sträflich.

Hallo Odin,
wirklich von dir, der Einwand? wunder, wunder, kopfkratz...
>Das Prostituiertengesetz hat es endlich möglich gemacht, daß Prostituierte ihren Lohn auch einklagen können. Dies war eine der wichtigsten Neuerungen.
Dazu eine Altgediente: "Die Prostituierte, die sich ihren Lohn nicht vorher zahlen lässt, sucht sich besser gleich einen anderen Job!"
Das hört sich nämlich so schön an mit "Lohn" und "normalem Job" aber natürlich ist es nichts mit Ausgewogenheit. Der Mann darf bei mangelhafter Leistung keine Vertragswandlung verlangen. Er hat natürlich als Kunde keinesfalls im gleichen Maße eine Stärkung seiner Rechte erfahren. Der muss froh sein, wenn ihm "die Bodyguards am Hintereingang nicht die Fresse polieren" (Filiz, Hamburger Hurensprecherin) oder wenn er nicht gleich wegen Verleitung zur Prostitution verknackt wird.
Freiheiten der Huren sind eben noch lange keine Freiheiten der Männer :-(
>Endlich konnten sich Prostituierte auch bei Kranken- Renten- und Arbeitslosenversicherung anmelden.
Den Teufel werden sie tun, bzw. das werden sie tun, sobald ihre Aktien fallen. Vorher wird privat liquidiert, und nachher werden die Kosten vergesellschaftet. Nicht schön :-(
Ich gönne den Huren ihren Verdienst, aber dieses Gesetz war eine klassische und eine Hochleistung des Lobbyismus (Stefanie Klee und ihre Schwestern) und sonst nichts.
Einen schönen Gruß von Eugen

Da kann man immer noch diskutieren ob das Gesetz gut war oder ob es bessere Möglichkeiten gibt. Du mußt es ja nicht bejubeln als sei es mit der Erfindung des Rades gleichbedeutend. Vielleicht wird ja auch schon drüber nachgedacht, ob es Möglichkeiten gibt das Gesetz zu verbessern. Was weiß ich!
Nicht groß nachdenken mußt Du allerdings, wenn Du auf dem Standpunkt stehst, daß eh nur alles Mist sein MUSS, weil es von den Grünen kommt.
Beweis: Ist doch logisch, wenn alles Mist ist, was von den Grünen kommt, muß dieses Gesetz zwangsläufig auch Mist sein. Schließlich waren das ja 68er und die hatten ja auch Kindersex und wollen uns eh nur unterwandern und böse Ausländer ins Land reinlassen die dann unsere Töchter bumsen und Kopftuch tragen und den Papst ermorden.
Fazit: Wer Grün wählt, will den Papst töten - Beweis siehe oben!


gesamter Thread:

 

powered by my little forum