Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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maennlicher schutz

reinecke54, Monday, 22.03.2004, 21:05 (vor 7990 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Verteidigungsminister gegen soziales Pflichtjahr für Frauen von Ferdi am 22. März 2004 12:26:49:

Mit sorgen betrachte ich die tatsache, dass im
zusammenhang mit dem terrorismus der ruf nach der
abschaffung der wehrpflicht immer leiser wird.
Folgende zwei szenarien fallen mir sofort ein:
<ul>
<li>Strucks wort, dass D auch am Hindukusch verteidigt
wird, heisst, dass eines tages auch wehrpflichtige
per zwang dorthin verfrachtet werden - dient ja der
verteidigung. Und das volk wird sich echt betroffen
zeigen, wenn die ersten toten zurueckkommen. Mehr aber
nicht. Frau Schwarzer wird bestimmt eher ueber angebliche
benachteiligungen von frauen schwadronieren, statt auf
die strasse zu gehen, um "unsere jungs" zurueckzuholen.
</li>
<li>Im zusammenhang mit der bedrohung durch den islamischen
terrorismus koennte eine nationalgarde oder ein heimat-
schutz aufgebaut werden - selbstverstaendlich mit
wehrpflichtigen maennern. Ich erinnere daran, dass die
personaldecke bei der polizei fuer objektschutz zu duenn
ist. Damit entfaellt das ohnehin schwache argument von der
wehrgerechtigkeit. Wer das wort wehrgerechtigkeit verwendet,
moechte verschleiern, dass die groesste wehrungerechtigkeit
die tatsache ist, dass frauen nicht gezogen werden.
</li>
</ul>
Bei beiden szenarien erwarte ich nicht, dass unsere jungen
maenner signifikant solidaritaet aus der bevoelkerung erleben
werden. Im gegenteil. Viele feministinnen werden sich gern
unter maennlichen schutz begeben und gleichzeitig die maenner
als gewalttaetig und kriegsluestern verunglimpfen.

Ich denke, das 2. szenarium wird realitaet werden.


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