Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Verteidigungsminister gegen soziales Pflichtjahr für Frauen

Odin, Monday, 22.03.2004, 15:09 (vor 7991 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Verteidigungsminister gegen soziales Pflichtjahr für Frauen von Ferdi am 22. März 2004 12:26:49:

Hallo guten Tag!
General-Anzeiger Bonn, Montag, 22. 03. 2004, Seite 4:
BERLIN. Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) hat den Vorschlag von Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) nach einem sozialen Pflichtjahr für Männer und Frauen abgelehnt. "Es stünde den jüngeren Menschen gut an, etwas für die Gemeinschaft zu tun - unser Staat tut ja schliesslich auch eine ganze Menge für sie", sagte Struck. "Aber eine Dienstpflicht, die nicht mit der Landesverteidigung begründet wird, verletzt die Verfassung. Jede Frau, die gegen ihre Einberufung klagen würde, bekäme vor Gericht Recht".
Ich komme da nicht mehr klar. Kann jemand diesen Gehirnwellensalat mal entwirren?

Der Pflichtwehrdienst ist ein Eingriff in die verfassungsmäßigen Rechte. Dieser ist nur aufgrund "besonderer Umstände" möglich, nämlich aufgrund der Sicherheitslage und der Wichtigkeit, unser Land zu verteidigen. Fällt dies weg, kann man nicht einfach "irgendwas" machen, nur weil mans wichtig findet, also auch keinen allgemeinen Sozialdienst.
Anders wäre es, wenn Du die Wehrpflicht auf beide Geschlechter ausdehnst, dann kannst Du natürlich auch einen Zivildienst für beide Geschlechter machen.


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