Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Scheidung

Ferdi, Friday, 19.12.2003, 12:56 (vor 8085 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Scheidung von Garfield am 19. Dezember 2003 08:47:41:

Hallo Garfield!

Wie schon so oft hast Du die Sache wieder mal knallhart auf den Punkt gebracht. Genau so, wie Du es beschrieben hast, so ist es tatsächlich. Nur durch den finanziellen Level, auf dem sich die Stories abspielen, unterscheiden sie sich voneinander.

Der Unterhalt für sie und für ihre Kinder wird dann auch noch so bemessen, daß sie ihren bisherigen Lebensstandard möglichst beibehalten können.

Das ist einer der Punkte, die ich am schärfsten zu kritisieren habe. Im Prinzip ist ja nichts dagegen zu sagen, dass nach einer Scheidung der wirtschaftlich Stärkere den Schwächeren unterstützt und die meisten Männer unterhalten auch ihre Kinder und stellen das nicht in Frage. Aber dieser sogenannte "Aufstockungsunterhalt" für Ex-Frauen muss abgeschafft werden. Grundlage für die Unterhaltshöhe muss das sein, was eine Ex-Frau vor der Eheschliessung verdient hat, in Deinem Beispiel also das, was sie als Einzelhandelsverkäuferin verdient hat.

Es ist zu berücksichtigen, dass der eheliche Lebensstandard auch durch die gemeinsame Haushaltsführung und durch das Ehegattensplitting höher liegt, als er bei gleichem Verdienst für zwei Einzelpersonen liegen würde. Nach jetziger Rechtslage kann es vorkommen, dass ein normalverdienender Mann bis unter das Sozialhilfeniveau heruntergezockt wird, während die Ex den ehelichen Lebensstandart ohne Wiederaufnahme der Arbeit halten darf - auf Kosten des Ex.

[center]Das ist schleunigst abzuschaffen![/center]

Wohl über die gemeinsamen Kinder hatte er aber weiterhin Kontakt zu seiner Ex, und sie sind dann tatsächlich wieder zusammen gekommen. Er war dann so gutmütig, das Haus wieder auch auf ihren Namen eintragen zu lassen.

Ich begreife einfach nicht, wie jemand so strohdoof sein kann, so etwas nach dem bisher Erlebten nochmal zu machen.

[center]Männer werden schnell zu Dackeln, wenn Frauen mit dem Hintern wackeln![/center]

In dem Satz ist die ganze Wahrheit enthalten. Wenn die Männer nicht schleunigst lernen, ihre Gefühlswelt einschliesslich ihres Sextriebes unter rationale Kontrolle zu bringen, dann sterben sie nicht aufgrund eines angeblich schrottreifen Y-Gens aus, sondern an den Folgen ihrer eigenen Doofheit!

Gruss,
Ferdi


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