Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Eherecht

Joachim , Thursday, 18.12.2003, 15:19 (vor 8086 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Eherecht von Mic am 17. Dezember 2003 09:23:23:

Was hat sich eigentlich rechtlich geändert in den letzten 50 Jahren? Irgendwann gab es etwas wie einen 'Haushaltsvorstand' der für den Lebensunterhalt aufkommen musste und die Ehefrau die für die 'Haushaltsführung' verantwortlich war. Dann die 'ehelichen Pflichten' das war eine Art Verpflichtung zum Sex?
In der Praxis hat sich klarerweise fast alles geändert, schon durch die Berufstätigkeit der Frauen.

Man muss sich in erster Linie mit dem geänderten Scheidungsrecht befassen, nämlich was einem passieren kann wenn es zur Scheidung kommt und das ist leider für viele Personen ziemlich BRUTAL! Wer heute noch Heiraten will muss ganz genau wissen was man tut und deshalb muss für Heiratwillige vor der Eheschliessung unbedingt Scheidungs-Broschüren verteilt werden, hier nachzulesen sein soll wer am Ende abgezockt, ausgebeutet, entrechtet, versklavt, ruiniert wird und wer Geld, Kind und Macht übertragen bekommt, sowie Eheverträge in Deutschland für Null und Nichtig erklärt werden können, man kann sich deshalb vor einer Ehe zum Großteil ausrechnen wer nach einer Scheidung ein Gewinner oder Verlierer ist.
1977 wurde von SPD/FDP die Schuldfrage abgeschafft und in ein Zerüttungsprinzip umgewandelt, meistens werden Urteile zum Vorteil für Nichterwerbstätige Personen und natürlich fast immer zum Nachteil des Erwerbstätigen gefällt der praktisch nur noch abgezockt, ausgebeutet, entrechtet, versklavt und ruiniert wird. Der Gipfel der Frechheit ist, dass manche arbeitsscheue Ehebruch-TäterINNEN lebenslänglich mit Unterhaltszahlungen belohnt werden. Scheidung ist zum Volkssport Nr.1 geworden und jedes Jahr ist ein neuer Scheidungsrekord zu verzeichnen, Scheidungen muss ziemlich lukrativ für manche Personen sein, anders kann ich mir die jährlichen Scheidungsrekorde nicht erklären. Für manche Personen sind wahrscheinlich Ehen dazu da, damit man sich später scheiden lässt um an Geld, Kind und Macht zu kommen.

meint Joachim


gesamter Thread:

 

powered by my little forum