Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Minister und Mandat

Norbert, Wednesday, 24.09.2003, 11:32 (vor 8170 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Gewalt ist nicht (nur) männlich von Odin am 23. September 2003 22:38:41:

Bergmann ist u.a. deshalb nicht mehr da, weil sie gar nicht mehr im Parlament ist (ihren Wahlbezirk nicht gewonnen hat, was ich ihr von Herzen gönne :-)))).
Allerdings war sie schon vor der Bundestagswahl als Ablösekandidat genannt worden.
Doch wenn sie es geschafft hätte, wäre sie möglicherweise doch auf diesem Posten geblieben, da Schöder diesen als wenig wichtig einschätzte, und vermutlich weiterhin so einschätzt.

Man braucht meines Wissens kein Bundestagsmandat, um Minister zu sein. Soviel ich weiß, hatte der letzte Wirtschaftsminister Müller auch kein Bundestagsmandat - war im engeren Sinne noch nicht mal Politiker, gehörte auch keiner Partei an.

Hi
Stimmt, genauso wie Peters Antwort darauf.

Allerdings macht es schon einen Unterschied.
Bergmann hat ihr Mandat verloren.
Außerdem kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, daß sie im Kabinett angeeckt ist.
Nebenbei hatte sie bereits ihre Genossin H. D-G. als Unterstützung verloren, in dem sich diese durch ihre Sprücheklopferei ins Abseits manövriert hatte.

Ex-Minister Müller hatte schon bei seiner Berufung als seltene Ausnahme gegolten. Und sollte zeigen, daß man sich auch parteiexternes Können holt.
Dem ist er wohl nicht ganz gerecht geworden, bzw. es störte dann doch, daß er nicht in der SPD war.
Jedenfalls kam seine Abberufung für mich recht überraschend.
Da er IMHO seine Aufgabe ganz passabel gemacht hatte.

Bei den Leistungen dieser Regierung ist eine Wiederauflage 2006 momentan als unwahrscheinlich einzustufen.

Allerdings zeigt auch die Opposition nicht gerade die Glanzleistungen auf.
Abgesehen davon, daß einiges, was uns heute kratzt, deren Versäumnisse und Fehlentscheidungen sind. Auch im Familienrecht.
Das schwarze Finanzloch Hauptstadt Berlin gehört auch dazu, in dem Milliarden Euro sinnlos wegen purer Angeberei verpulvert werden.

Es sei auch an die Hetzereien der Claudia Nolte(CDU-Ossi) gegen Väter erinnert.

Wir sollten uns auch daran erinnern, daß das unseelige 'Gewaltschutzgesetz' auch mit den Stimmen der Opposition verabschiedet wurde.
Sowie die Gesetze, die in sexistischer Manier Frauen als Frauen/Gleichstellungsbeauftragte vorschreiben, und und und.

Demzufolge erwarte ich von keiner Partei, daß sie diesem Wahn ein Ende macht.
Nur der finanzielle Bankrott Deutschlands( der IMHO schon längst eingetreten ist) wird einige Auswüchse in dem Bereich zurückführen, da wir für den Luxus unnützer feministischer Politkommisarinnen einfach kein Geld mehr haben werden.
Nebenbei wird dadurch die Fortführung der Scheckbuchdiplomatie unmöglich werden.
Da auch die EG zum größten Teil durch die deutsche Wirtschaftskraft finanziert wird, und die sich daraus ergebenden Netto-Transferleistungen, wird auch dort der Zwang zu Korrekturen entstehen.

Was auch dort die Posten unnötige Politkommisarinnen gefährden wird.
Worüber ich dann bestimmt nicht traurig bin.

Die feminisische Revolution beginnt seine Kinder zu fressen.

Gruß
Norbert


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