Re: Gewalt ist nicht (nur) männlich
Als Antwort auf: Re: Gewalt ist nicht (nur) männlich von Odin am 22. September 2003 21:21:34:
Hallo Odin,
da die Studie vom Frauenministerium in Auftrag gegeben wurde, also dem Ministerium, das jahrelang die Relevanz von häuslicher Gewalt gegen Männer unter den Tisch kehrte, befürchte ich, dass die Studie dazu dient, dies zu bestätigen. Das ist ungefähr so, wie wenn die Zigrattenindustrie eine Studie über die Gesundheitsgefahren des Rauchens in Auftrag gibt.
Gruß
Bruno
Finde ich etwas negativ gedacht. Die Tatsache, daß man eine solche Studie beauftragt hat, deutet ja schon darauf hin, daß man da ein Problem sieht.
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Die Studie wurde nach der Studienbeauftragung bzgl. 'Gewalt gegen Frauen' in Auftrag gegeben, da es gegen diese Einseitigkeit anscheinend enorme Proteste gegeben hatte. (Studie soll als Begründung für das bereits erlasssene 'Gewaltschutzgesetz' dienen.)
Es ist aber schon deswegen Geldverschwendung, dafür zwei Studien zu beauftragen.
Eine Studie 'Gewalt in zwischenmenschlichen Beziehungen' hätte genügt, und hätte nicht die sich zwangsläufig ergebenden Abgrenzungsproblematiken.
Abgesehen davon, dass es ja etliche nationale Studien/Doktorarbeiten gibt.
Nur die Ergebnisse hatten der Bergmann und HDG nicht in den Kram gepaßt, da sie sich nicht für ihre Zwecke eigneten.
Daher sehe ich Brunos Einwand schon als berechtigt an.
Vor allem, wenn man die beauftragte Stelle mit deren Grundeinstellung betrachtet.
(Darüber wurde bereits berichtet 'gegen Herrlichkeit' )
<hr>
Kein Ministerium kann aber "auf Verdacht" Maßnahmen beschließen, sondern muß sich da schon von einer Studie bestätigen lassen - noch dazu bei so starkem Gegenwind, der da drohen könnte.
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Kann doch.
Wie gesagt oben angeführte Studien wurden zur nachträglichen Begründung eines erlassenen Gesetzes in Aufrtag gegeben.
Aber bereits vor der letzten Bundestagswahl, d.h. nicht von Renate Schmidt.
Jedenfalls traue ich Renate Schmidt da einiges mehr zu, als ihrer Vorgängerin. Einige ihrer Aussagen deuten darauf, daß sie sich sehr gut in die Situation von Männer einfühlen kann.
Der Meinung schließe ich mich an.
Vielleicht bewirkt sie, auch durch Neubesetzung verschiedener Stellen, daß die Extremfeministinnen in ihrem Ministerium an Einfluß verlieren.
Der erste Schritt, dem noch viel folgen müssen.
Wie Jolanda schrieb: jeder Reise fängt mit dem ersten Schritt an.
Und dieses sehe ich mit dieser Ministerin schon gegeben.
Wer bei der Ausgangssituation meint, daß es ein herumreissen des Kurses um 180 Grad hätte geben können, gibt sich Illusionen hin.
Sanftes Umsteuern ist notwendig, und dieses versucht sie.
Es ist immer schwieriger die Interessen zweier Seiten zu beachten, als sich auf eine Seite zu schlagen.
Insofern erscheint es mir, daß sie durchaus die Probleme von Männern sieht und anspricht.
Eine große Verbesserung zu vorher.
Eine schlagartige Entmachtung der ExtermfeministInnen wäre ihr nicht gelungen, da sie sich dann in einen aussichtslosen Kampf verstrickt hätte.
Und nicht mehr genug Rückhalt gehabt hätte.
Deshalb muß sie eben behutsam vorgehen. Aber sie tut es.
Insofern gehört sie eher zu den Lichtblicken in der aktuellen Bundesregierung.
Der Rest ist z.Z. eigentlich für die Tonne geeignet.
Die besten Minister sind z.Z. die, von denen man gar nichts hört.
Der Rest verbreitet eigenlich nur Unfug, allerdings ist die Opposition darin keinesfalls besser.
Aber dieses ist OT.
Gruß
Norbert
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Arne Hoffmann,
20.09.2003, 17:26
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Odin,
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- Re: Gewalt ist nicht (nur) männlich - Andreas, 20.09.2003, 18:37
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Bruno,
22.09.2003, 14:50
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23.09.2003, 15:08
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