Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Typische Männerverarsche

carlos , Monday, 21.04.2003, 19:15 (vor 8325 Tagen) @ Alex

Als Antwort auf: Re: Typische Männerverarsche von Alex am 21. April 2003 09:16:56:

Servus, Alex!
"...In einem Fall wurde garkeine Unterschrift geleistet, sonden einfach massenhaft auf Ratenzahlung bestellt (von ihm).
Im anderen Fall wurde eine Bank-Unterschrift mit körperlicher Gewalt erpresst (ein halbes dutzend Knochenbrüche inklusive), was jedoch vor Gericht nicht anerkannt wurde, da sie nicht explizit nachweisen konnte zur Unterschrift gezwungen worden zu sein (wobei diese Bank-Unterschrift allerdings auch nur für einen Teil der Schulden verantwortlich ist, für die sie bis heute haftet)."

Wie der von Dir geschilderte Fall abgelaufen sein kann, weiß ich natürlich nicht. Meine einzige Erklärung dazu: Im ersten Fall, dem mit den Ratenzahlungen, hatten die beiden wahrscheinlich nur ein einziges, gemeinsames Konto (und eben keine zwei, jeder für sich eines); und da kann es natürlich schon passieren, daß der eine den anderen im finanziellen Abwärtsstrudel mit sich reißt, wenn er das Konto schlicht überzieht. Der zweite Fall erscheint mir schon merkwürdiger: Wie soll denn das im einzelnen abgelaufen sein? Zum mindesten der Kreditsachbearbeiter muß doch dabei gewesen sein, als die Knochen gebrochen wurden, oder nicht? Oder ist besagte Person mit zugegipsten Armen und blaugeschlagenen Augen in der Kreditabteilung aufgekreuzt? Ich meine das wirklich nicht polemisch; ich versuche lediglich, mir vorzustellen, wie das Ganze denn praktisch abgelaufen sein soll.

"Wohlgemerkt: Dass in diesem Fall hier die Frauen der Arsch sind, soll hier NICHTS ausdrücken. Dass es anders rum genauso geht, hab ich am eigenen Leib erfahren (wobei ich zum Glück nicht verheiratet war). Als ich zu Studien-Zeiten kaum verdiente, hatte ich eine Freundin, mit Zugriff auf ein gemeinsames Mietkonto. Als durch eine blöde Verkettung von Zufällen, auf dem Konto Geld von Freunden landete, für die ich Aktiengeschäfte tätigen sollte, hat sie es netterweise geschafft, die Kohle durchzubringen, und sich danach zu verkrümeln. Hier hätte ich zwar rein rechtlich Handhabe gehabt... nur genutzt hätte es nix... wiewohl sie ziemlich gut verdiente, ist sie mittlerweile im privaten Konkurs."

Auch in diesem Fall hättest du, wie oben bereits geschildert, kaum rechtliche Handhabe gehabt. Wenn zwei Leute Zugriff auf ein Konto haben, dann tragen normalerweise auch beide das Risiko, wenn einer mit der Kohle stiften geht. Zum mindesten wüßte ich nicht, unter welchen Umständen sich eine Bank auf komplizierte Sonderregelungen einlassen würde, wer für wieviel haftet.

MfG,
carlos


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