Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Dann kann ich dir auch nicht helfen

Bruno, Wednesday, 16.04.2003, 12:50 (vor 8330 Tagen) @ terVara

Als Antwort auf: Re: Überzeugt immer noch nicht... von terVara am 04. April 2003 12:05:34:

Grüß dich Ter Vara,

Nimm einfach mal die Altersgruppe der 60-65jährigen... Dort findest du eine Zahl X für männliche Arbeitslose und null weibliche Arbeitslose...
Zieh den Betrag X mal von der Gesamtstatistik ab und siehe da: die vermeintliche Schieflage des Gesamtbildes ist plötzlich gar nicht mehr so schief...

...Die 700.000 mehr arbeitslose Männer sind sicherlich nicht alle zwischen 60 und 65. Zudem interessiert die Zahl der arbeitslosen 60-65-Jährigen bezüglich der Jugendarbeitslosigkeit überhaupt nicht.

Die Arbeitlosigkeit männlicher Jugendlicher muß demnach auch höher sein, als die von Frauen, weil es erheblich mehr männliche Jugendliche als weibliche gibt: [link=http://www.bpb.de/files/UB4129.pdf" target="_top]http://www.bpb.de/files/UB4129.pdf[/link]

...Es gibt mit Sicherheit nicht doppelt so viel männliche Jugendliche als weibliche. Wohl aber beinahe doppelt so viel männliche jugendliche Arbeitslose als weibliche.

Umgekehrt wird ein Schuh daraus... IMHO muß den Männern erst bewußt werden, daß es keinen vernünftigen Grund, nicht in Frauenberufen zu arbeiten. Und wenn das passiert ist, dann kommen die Förderprogramme an die Reihe. Vorher machen sie keinen Sinn, wie weiter oben schon geschrieben...

...Gerade vorher machen sie einen Sinn. So wie der Girls-Day usw. nicht dazu dient Frauen in Männerberufe zu zwingen, sondern ihnen Männerberufe schmackhaft zu machen, sollen Förderprogramme dazu dienen, Männer Frauenberufe schmackhaft zu machen.

Was deine frühere Aussage angeht, dass ich als Mann nicht jammern soll, muss ich sagen, dass es gerade der große Fehler der Männer ist, nicht zu jammern. Frauen haben mit ihrem Jammern viel erreicht, z.B. dass jetzt Männer und nicht mehr Frauen die große Problemgruppe der Arbeitslosigkeit sind. Die Männer haben dagegen 30 Jahre gepennt und aus bescheuerter Ritterlichkeit sich ihr Klagen verkniffen. Ich glaube es war Warren Farell, der gesagt hat, dass Frauen nicht hören können, was Männer nicht sagen.

Die Geschichte verzeiht zwei Dinge nie: Nicht erkennen können und nicht erkennen wollen.

Wenn ich aus meinem Urlaub zurück bin, werde ich Gender-Lüge Teil 3 über die Arbeitslosigkeit präsentieren.

Gruß

Bruno


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