Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Überzeugt ...

Eugen Prinz, Thursday, 10.04.2003, 15:34 (vor 8336 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Überzeugt immer noch nicht... von Garfield am 09. April 2003 12:49:01:

Hallo Garfield,

Ich hab so das Gefühl, daß die Realität noch viel extremer ist. Es gibt ja eigentlich gar nicht DEN Feminismus, sondern die Feministinnen haben ganz unterschiedliche Ziele.

Dein Gefühl trügt sicher nicht. Es würde mir auch schwer fallen, eine Rangreihe aufzustellen. Die harmlosesten dürften wohl die Hardcore-Feministinnen sein, die ‚Schwanzabschneiderinnen’. Die haben auch ein Gegenstück auf der Männerseite und man kann sie eigentlich alle nicht ernst nehmen.

Zu den schlimmsten Gegnerinnen von Männerinteressen, so meine persönliche Einschätzung, gehören z.B. Politikerinnen wie Ulla Schmidt von der SPD, Jutta Limbach (Ex-Verfassungsrichterin), die gesamte Grüne Frauenlobby für sogenannte Geschlechtergerechtigkeit usw. Diese Frauen sind an der Macht, und ihre Auffassung von Geschlechtergerechtigkeit beschränkt sich offensichtlich auf Gerechtigkeit für Frauen.

Dazwischen siedeln die sogenannten modernen jungen Frauen, die sich für den Feminismus nicht interessieren, die aber unverfroren die ‚Kriegsgewinne’ kassieren. Nicht zu vergessen auch die große Masse der Alt-Feministinnen, die nicht an die Macht gelangt sind, die aber ihren Frust über ihre vermurksten Beziehungen in immer neuen, obskuren Ideen äußern und das willige Stimmvieh für die feministischen Politikerinnen abgeben.

Die von dir angesprochene Verbindung zwischen feministischer und lesbischer Ideologie ist gut dokumentiert. Es gibt und gab immer eine starke Überschneidung dieser beiden Gruppen. Nicht verwunderlich – beide lehnen im Grunde Männer ab.

Auch das Paradox, dass Hausmänner einerseits gefordert, andererseits abgelehnt werden, lässt sich zahlenmäßig gut erfassen. Hausmännerehen werden doppelt so oft geschieden. Fast die Hälfte der Frauen wünscht und praktiziert, ungeachtet aller Gleichstellungsrhetorik, althergebrachte Rollenmuster.

So kennen und lieben wir sie halt, unsere Herzensschwestern – immer kapriziös, immer quirlig. Es gehört offenbar zu ihrer Firmware wie das Bios zu unserem Rechner, dass sie nicht wissen, was sie wollen. ;-)
Dies alles und noch viel mehr nachzulesen auch im Handbuch für Männer in Zeiten von Aids und Feminismus, um auch dieses ‚Gute Teil’ mal wieder in Erinnerung zu bringen.

Freundliche Grüße von Eugen


gesamter Thread:

 

powered by my little forum