Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Überzeugt immer noch nicht...

Garfield, Wednesday, 09.04.2003, 15:49 (vor 8337 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Überzeugt immer noch nicht... von Eugen Prinz am 05. April 2003 14:27:30:

Hallo Eugen!

"Von feministischer Seite wird massiv ein Umbau der Gesellschaft betrieben, an dessen Ende sich Feministinnen einen Mann vorstellen, der gerade noch den nützlichen Idioten abgeben darf. Gewiss – er darf sich ‚emanzipieren’, darf einen Rock tragen, den Namen seiner Frau annehmen, Windel wechseln. Das wird ihm als neue Sensibilität, Abkehr von alten Rollenklischees verkauft."

Ich hab so das Gefühl, daß die Realität noch viel extremer ist. Es gibt ja eigentlich gar nicht DEN Feminismus, sondern die Feministinnen haben ganz unterschiedliche Ziele. Leider sitzen ganz offensichtlich aber vorwiegend Vertreterinnen der radikale Fraktionen auf diversen entscheidenden Posten. Wenn ich mir Äußerungen von denen durchlese, fällt mir immer wieder derselbe unverhohlene Haß gegen Männer auf. Immer dieselbe Schadenfreude, wenn es um Benachteiligungen von Männern geht, immer dieselbe gespielte Entrüstung, wenn es um angebliche Gräuel geht, die die ach so bösen Männer den armen Frauen antun... Man merkt immer wieder deutlich, daß man es da mit verzogenen Girlies zu tun hat, die niemals erwachsen geworden sind und schon seit Jahrzehnten Eigenschaften wie Haß, Neid und Mißgunst zur Vollendung entwickelt haben. Interessant ist auch, daß immer wieder Frauen- und Lesben-Bewegung von Radikalfeministinnen gleichgesetzt werden. Dementsprechend wird dann auch jede Meldung über Fortschritte in der Medizin, die es vielleicht demnächst ermöglichen könnten, Menschen ohne Verwendung männlicher Samenzellen zu produzieren, sofort bejubelt.

Den Radikalfeministinnen, denen es wirklich um die "Umerziehung" von Männern geht, scheint es damit tatsächlich gar nicht sonderlich ernst zu sein. Arne hat ja in seinem Buch auch gut dargelegt, daß Feministinnen die Hausmänner, die sie immer so vehement fordern, selbst gar nicht wollen. Ich hab da mehr das Gefühl, daß es einfach nur darum geht, irgendetwas zu fordern, um im Gespräch zu bleiben und weiterhin Fördermittel abzukassieren.

Der ganz radikalen Fraktion geht es aber ganz konkret um die Abschaffung der Männer an sich. Die werden erst zufrieden sein, wenn auch der letzte Mann tot unter der Erde liegt. Das aber auch nur kurz, denn bald würden sie dann die altgewohnte Zielscheibe für ihre Haßtiraden vermissen und sich dann eben an ihren Geschlechtsgenossinnen austoben. Damit haben einige ja sogar schon angefangen, und selbst die "EMMA"-Redaktion war davon schon betroffen.

Freundliche Grüße
von Garfield



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