Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Hier sind Argumente

Pööhser Frauenfeind, Saturday, 30.05.2009, 17:35 (vor 6149 Tagen) @ Peter

Fazit: Die Wirtschaft ist gar nicht so unglücklich mit dem Feminismus.

So ist es. Darum ist es auch hanebüchen zu behaupten, Feminismus - und ich rede hier vom real existierenden - sei politisch links. Links verstehe ich hier als politische Bestrebungen mit dem Ziel, die Macht des Kapitals zu brechen.

Was gilt denn als emanzipierte Frau ? Doch offensichtlich diejenige Frau, die sich auf der Karriereleiter hochgekämpft hat. Ob dies nun durch Quoten begünstigt wurde oder nicht ist hier nicht von Bedeutung.

Links ist allenfalls die Theorie und deren Ursprünge. Hätte der real existierende Feminismus subversives Potential, dann wäre es schon sehr erstaunlich, dass von grün über die Linke, den Sozialdemokraten bis zur CDU / CSU alle Parteien feministische Positionen vertreten. Das einizige Problem, was die Wirtschaftskapitäne mit dem Feminismus haben, ist die Tendenz zum Etatismus, der verbreiteten Regelungswut, mit dem den Frauen der geschützte Rahmen abseits von Heim und Herd geschaffen werden soll.

Die grundlegenste Kategorisierung der Linken ist die Kategorisierung in soziale Klassen, und nicht Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Herkunft.

PF


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