Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Hexenverfolgung. Die Hexen von Winningen.

der_quixote, Absurdistan, Monday, 14.02.2011, 22:37 (vor 5450 Tagen)

Auf der Spur "Die Hexen von Winningen"

Auf der Spur

Hexen in Winningen? Die Hexen von Eastwick kennen viele. Aber die Hexen von Winningen? Wir gehen einem der faszinierendsten Kapitel der neuzeitlichen Geschichte nach. Zwischen 1631 und 1653 fielen 20 Winninger der Hexenverfolgung zum Opfer. Die Zahl erstaunt. Aber noch viel erstaunlicher sind die Umstände der Hexenprozesse.

Wir räumen auf mit Klischees über runzlige alte Frauen auf Besen, die durch die dunkle Nacht schweben. Bei den Winninger Hexen handelte es sich um ganz normale Bürger und Bürgerinnen. Ihr einziges Problem: Sie hatten mächtige Feinde. Die Hexenverfolgung war vor allem ein Mittel zur Lösung gesellschaftlicher Konflikte.

Die Zielgruppe: die führende Schicht der Schöffen, Hofmänner, Bürgermeister und großen Winzer. Ihre Gegner: aufstrebende, junge Ehrgeizlinge, die an die Macht in Winningen wollten. Sie profitierten von einer extremen Notsituation: Deutschland war gebeutelt von den Folgen des Dreißigjährigen Krieges, von einer Klimakatastrophe, von Missernten und Hunger. Die Menschen waren zermürbt und konnten sich keinen Reim machen auf all die fremden Krankheiten, Seuchen, das schlechte Wetter. Nur allzu bereitwillig glaubten sie, dass all dieses Elend auf Zauberei und Hexerei zurückzuführen sei. Alle, wirklich alle, Arme wie Reiche, Gelehrte und Ungebildete, auch die Geistlichen, glaubten an die Hexerei, die Schuld an fast allem sein sollte. Das kam vielen gelegen, die ihre Feinde loswerden wollten. Die Hexenverfolgung wurde zur Waffe im alltäglichen Kampf gegeneinander.

Wir widmen uns einem sagenumwobenen Thema und geben ihm ein Gesicht: Hans Wilhelm Möhlich, ein Winninger, der 1653 auf dem Scheiterhaufen der Hexenverfolgung landete. Sein trauriges Schicksal zieht sich als roter Faden durch den Film – von seiner Festnahme in Winningen, über seinen Prozess in Kastellaun und seine Hinrichtung in Bell. Mit Hilfe von Originalunterlagen in den Archiven von Winningen, Koblenz und Bad Münstereifel gelingt es Spurensucherin Julia Melan und ihrem Team, einen lückenlosen und spannenden Geschichtskrimi zu verfilmen. Fesselnd und emotional. Regionalgeschichte, die in den Bann zieht.

Wirklich "Die" Hexen?"

Ich habe mir diese Doku angeschaut und es ging nur am Rande um Frauen die auch betroffen waren.

Ansonsten wurden Männer genannt.

Hex Hex!

Sollte Mann vielleicht mal mit aufräumen, mit diesen Ammenmärchen von der Rothaarigen verbrannten Frau.

Eher war es wohl der oder die erfolgreiche Geschäfts- Mann und Frau...

Das hat wohl nix mit dem Geschlecht zu tun, sondern mit überbordendem Neid

Was Damals wohl sehr gefährlich war, heute aber über Quoten- Forderung und Befriedigung ausser Funktion scheint...

:-()

Hans Wilhelm Möhlich, ein Winninger, der 1653 auf dem Scheiterhaufen der Hexenverfolgung landete. Sein trauriges Schicksal zieht sich als roter Faden durch den Film – von seiner Festnahme in Winningen, über seinen Prozess in Kastellaun und seine Hinrichtung in Bell.

Er wurde nach Kastellaun verbracht, nachdem Bürger- INNEN erheblichen Protest erhoben und die Obrigkeit um den vorhergesehenen Abschluss des Hexenverfahrens bangte. (Welch eine Courage für diese Zeit, von diesen Bürgern!).

Genützt hat es Ihm freilich nichts. Rübe war ab!

Heute erschröcket man zuweil darüber, wie schnell Weiland eine Rübe rollte.

Aber den versteckten Wunsch, diese Runkelrübe, ich nenne keinen namen rollen zu sehen...

[link=http://]http://anonym.to/?http://http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Rubens_Medusa.jpeg&filetimestamp=20061216143325[/link]

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...


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