Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Zur Sache: Antifeminismus ist nicht Frauenverachtung!

Informator, Wednesday, 22.12.2010, 02:52 (vor 5503 Tagen) @ Roslin

Da sehe ich nur eine böse Frauenverachtung, die ich meinerseits
verachte.

Lassen wir mal den "Wer-von-beiden-ist-besser"-Streit beiseite, aus dem ich mich, da Partei, jetzt sowieso heraushalten muß.

Mit der Frage Antifeminismus=Frauenhaß, ja oder nein? - sind wir wieder bei einem zentralen Thema!

Beachtet bitte, was ich hier schon geschrieben hatte, ich wiederhole auszugsweise:

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Ein Frauenhasser ist ein Mensch, der Frauen in Positionen bringen will, für die sie nicht geschaffen sind und in denen sie - zum Schaden Aller - versagen müssen.

Wer Frauen vor der ideologischen Verführung bewahren will, ist dagegen kein Frauenhasser.

Ebenso ist kein Kinderhasser, wer Kinder von Baustellen verjagt.

Ebenso ist kein Schwulenhasser, wer sich gegen die Homo-Ehe und gegen die Adoption von Kindern durch Schwule wendet.

Ebenso ist kein Ausländerfeind, wer die Einwanderungspolitik infrage stellt.

Fazit:

Wer Maskulisten als Frauenhasser diffamiert, ist Feminist.

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Ich räume gerne ein, daß ich mich irren könnte, wenn ich sage, daß Frauen weniger für Führungsaufgaben geeignet sind als Männer. Aber ich räume nicht ein, daß ich Frauen hasse. Denn was ich fühle, das weiß nur ich. (Ist doch wohl unbestreitbar, nicht wahr?)

Es gibt einfach zuviele Hobbypsychologen in der Szene, darunter sogar einen hauptberuflichen Psychiater. ;-)

Wer behauptet, ich würde Frauen hassen, der projiziert ganz offensichtlich seine eigenen ungelösten Gefühlserlebnisse in meine sachlichen Äußerungen hinein. Es gibt bei mir keine Äußerungen, die auf Frauenhaß schließen lassen. Auch was meine ehelichen Erfahrungen betrifft, so habe ich mich im Nachwort zu meinem Webportal "Schlägerinnen-Stopp!" eindeutig geäußert.

Ich lege deshalb so großen Wert auf diese Feststellungen, weil es hier um den grundlegenden feministischen Einwand gegen die Männerbewegung geht. Feministen sehen niemals ein, daß Männer sachliche Gründe haben könnten, wenn sie die Macht von Frauen einschränken wollen. Das ist der Grund, warum sie mit dem angeblichen Frauenhaß argumentieren.

Wer von den "Männerrechtlern" diese Position übernimmt, der möchte sich wahrscheinlich profilieren; aber er schwächt auf diese Weise die Bewegung und stärkt den Feminismus.

trel


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