Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Wir brauchen mehr Atomkraft!

Bünzli @, Monday, 29.11.2010, 13:34 (vor 5526 Tagen)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33715/1.html

Normalerweise liegt das Geschlechterverhältnis bei den Geburten (Sex Odds) bei 105 Jungen pro 100 Mädchen. Dass eine radioaktive Belastung von Vater bzw. der Mutter sich auf das Geschlechterverhältnis auswirkt, geht aus einigen Studien hervor, wird aber nicht von allen bestätigt. Ist der Vater belastet, steigt es beträchtlich an, werden also weniger Mädchen geboren, ist die Mutter belastet, sinkt das Verhältnis.

Die Wissenschaftler weisen auf [extern] Analysen der Sex Odds aus 23 europäischen Ländern und den USA zwischen 1950 und 1990 von Hagen Scherb und Eveline Weigelt hin, aus der hervorgeht, dass das Verhältnis mit dem Ende der oberirdischen Atomwaffentests kleiner wurde. Nach der Tschernobyl-Katastrophe ist das Geschlechterverhältnis 1987 in 38 europäischen Ländern "hochsignifikant" [extern] angestiegen, in den USA hingegen gesunken. Erst ab 2000 beginnt das Geschlechterverhältnis in Europa wieder zu sinken. Das habe sich auch in den belasteten Gebieten in Bayern gezeigt, besonders deutlich aber in Russland oder Belarus.

Die Wissenschaftler sprechen von einer "Geschlechterlücke" bei den Lebendgeburten und durch radioaktive Strahlung "verlorene Kinder". Betroffen seien davon vor allem die Mädchen. In einer [extern] Studie gehen Scherb und Weigelt davon aus, dass durch Tschernobyl in Europa und Teilen Asiens zwischen 1987 und 2007 250.000 weniger Jungen als erwartet und 831.000 weniger Mädchen geboren worden seien


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