Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Ist der Ausdruck "Männerrechtler" diffamierend?

egal, Saturday, 27.11.2010, 22:52 (vor 5527 Tagen) @ Informator

Erbitten oder fordern kann man aber nur etwas von einem, der mehr hat als
man selbst, und der geben, aber auch verweigern kann. Damit erkennt man
seine Abhängigkeit ausdrücklich an.

Ich komme zwar von der anderen Seite, aber ich gebe dir hier vollumfänglich recht!

Denn die Vorrangigkeit des Mannes ist in allen Hochkulturen dieser Welt fundierend,

Aber offensichtlich wirkt das nicht bis in die Niederungen hinein.
Was versprichst du dir davon, dem weiblichen Geschlecht übergeordnet zu sein?
Ich möchte dem männlichen Geschlecht weder unter- noch übergeordnet sein.
Wieso möchtest du die VERANTWORTUNG haben, dich um die Frauen kümmern zu müssen?

Schließlich ist zu bedenken, daß das Rechtswesen als Kulturelement eine
rein männliche Angelegenheit ist

Magst du das begründen/belegen?

Wenn wir also die Anwendung oder gar Schaffung von Rechten fordern, dann
wenden wir uns sozusagen an das Patriarchat.

Wenn das Patriarchat die derzeit herrschende Gesellschaftsform ist, dann ist das korrekt. Wenn du Mann also an das Patriarchat Forderungen stellst, dann heißt das, dass du innerhalb des Patriarchats zu schwach warst, dich auszuleben.

Somit scheint der Ausdruck "Männerrechtler" ein in sich
widersprüchlicher Begriff zu sein, dem genau die egalisierende Denkweise
zugrundeliegt, die einzig auch den Feminismus legitimieren könnte.

Ja, weil Männerrechtler und Feministen sich gegen das Patriarchat wenden.
Gegen die Forderungen des Patriarchats, wie ein richtiger MANN zu sein habe.
Dagegen rebellieren Frauen und Männer. Denn der richtige Mann hat keine Antwort auf die heutigen Fragen


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