Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Muß man sich verteidigen, "rechts" zu stehen?

Pööhser Frauenfeind, Thursday, 25.11.2010, 14:56 (vor 5529 Tagen) @ Informator

Es ist alarmierend für das politische Gleichgewicht, wenn fast jeder es
akzeptiert, als links eingeordnet zu werden, aber fast niemand sich traut,
rechts zu sein. Eine Partei wie "Die Linke" gilt als normal; eine Partei
mit dem Namen "Die Rechte" stünde sofort unter Beobachtung. So kommt es,
daß auch Menschen, die sich vor sich selbst als rechts positionieren, nach
außen für "die Mitte vertretend" ausgeben.

Da ist was Wahres dran. Allerdings liegt das Problem doch darin, dass Leute wie Thomas Geschlechterkrampf (Author des Manifests: Mein Kampf - gegen Rechts) gerade mal zwei Ordnungskategorien kennen, nämlich Links, wo er das Wahre, Gute und Schöne verortet, und Rechts, wo er nur einen Haufen Scheisse zu erkennen glaubt.

Er ist schlicht zu dämlich um zu erkennen, dass zwischen einem Wertekonservativen und einem Nationalsozialisten Differenzen bestehen, die so wesentlich sind, dass es kompletter Schwachsinn ist, diese beiden Kategorien zu einer zusammenzufassen, die man dann in kraftvoller Einfalt als "Rechts" diffamiert. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Rechtskonservative möglicherweise ganz gern auf der Autobahn fährt.

Allerdings steht der kleine T.G in seiner heiligen Einfalt ja nu nicht ganz allein. Zu jedem Simpel, der sich dem "Kampf gegen Rechts" verschrieben hat, gesellt sich ein Simpel, der sich dem "Kampf gegen Links" verpflichtet fühlt.

PF


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