Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das ist so eindeutig, was Doris Lessing sagt, dass man es wiedergeben sollte:

Leser Offline, Sunday, 07.11.2010, 14:08 (vor 5547 Tagen) @ Roslin

http://www.vaeter-aktuell.de/feminismus/Lessing_20010814.htm

Die Schriftstellerin Doris Lessing fordert die Männer auf sich gegen ihre "sinnlose Erniedrigung" zu wehren. "Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird", sagte 81-jährige Autorin in einem Bericht des "The Guardian".

Lessing, die vor allem mit ihren Büchern "The Grass is Singing" und "Das goldene Notizbuch" zu einer literarischen Heldin des Feminismus wurde, sagte:

"Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun."

Die im heutigen Simbabwe aufgewachsene Autorin, beklagte eine "denkfaule und heimtückische Kultur", die sich des Feminismus bemächtigt habe und darauf hinauslaufe, "auf Männer einzudreschen". Bei einem Besuch in einer Schule, in der die Lehrerin Beifall heischend erklärt habe, Kriege seien auf die angeborene Gewalttätigkeit von Männern zurückzuführen, berichtet die Schreiberin: "Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort."

Ein Teil des Feminismus ist in heiße Luft aufgegangen

Die Schriftstellerin klagte, ein Teil der "großen Energie" des Feminismus sei "in heißer Luft und schönen Worten verloren gegangen", während man sich doch darauf hätte konzentrieren sollen, Gesetze zu ändern. "Wir haben jetzt die Bezahlung bekommen. Aber die wirkliche Gleichheit gibt es erst, wenn die Sorge für die Kinder geregelt ist. Und das ist noch nicht geschehen, jedenfalls nicht für jene, die es wirklich brauchen", sagte Lessing. Sie kündigte an, sie werde keinen dritten Band ihrer Autobiografie schreiben, denn sie wolle "nicht so viele große und bedeutende Leute" dadurch verletzen, dass ich sie an ihre "Dummheiten" erinnere. "Ehrlich gesagt: Es kümmert mich nicht mehr", sagte sie.

Danke für den Link, den man den Freiburger Leitlinien (zur Qualitätssicherung) eigentlich hinten- oder vornanstellen sollte, um diesen Irrsinn, der in den Köpfen der nachwachsenden Generation "m" angerichtet wird zu verdeutlichen.

Wer dieses Männer- und Jungen-verachtende Geschreibe gelesen hat, versteht jedenfalls, was in diesem Land, ideologisch verbrämt abgeht - und wie mit unserem Nachwuchs umgegangen wird.

Mir tun die Kinder leid!
Vor allem die Jungs, die Mädchen bekommen ihre Packung später, in der Realtität, was es für beide Geschlechter auch nicht besser macht.

Solche "Leidlinien" sind in meinen Augen Kindesmissbrauch, unabhängig vom Geschlecht


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