Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Danke für den Hinweis und Korrektur / Link zum PDF

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Sunday, 07.11.2010, 13:35 (vor 5547 Tagen) @ Dampflok

Hi Dampflok,

hast recht.

Dieser Teil hier: ...
- ist m.W. keine Beobachtung eines Soziologen, sondern das sind die
skandalös sexistischen Anforderungen an das Personal!

Beim Kopieren aus dem PDF ist ein Fehler passiert (trotz CRTL-"A").
Das Pamphlet steht hier im Original: http://www.antife.de/Doku/freiburger%20richtlinien.pdf

Und der Abschnitt lautet so:

Erzieherinnen/Erzieher

Th.Hüller beschreibt seine Erfahrungen und Beobachtungen als Erzieher in
einer Kita folgendermaßen:

Mädchen

- Mädchen sind interessierter und geübter mit Angeboten in der Puppenecke (Puppen, Geschirr, schminken)

- Spielen leiser/weniger Störungen der Gruppenatmosphäre/passen sich scheinbar reibungsloser dem „Rahmen“ an

- Ruhigere Beschäftigungen, beobachten, Gespräche untereinander, organisieren sich in Mädchengruppen

- Gehen bereitwilliger auf Angebote der Erzieherinnen ein, verhalten
sich solidarischer

- Sind seltener im Mittelpunkt von Fall- und Fachbesprechungen, werden weniger beobachtet, sind unauffälliger (Auszug: Büttner, Dittmann, S. 45)

Jungen

- Jungen sind interessierter und geübter in den Angeboten der Bauecke, mit Bauklötzen und Legos, Autos, Eisenbahnen

- Von ihnen gehen oft lärmende Konflikte aus, die schnell die Gesamtatmosphäre beherrschen

- Jungenbanden fallen auf, die kämpfen, andere „überfallen“

- Überschreiten häufiger Grundstücksgrenzen/ sonstige aufgestellte Regeln

- Kritisieren und torpedieren Beschäftigungen/Angebote von Erzieherinnen stärker

- Sind prozentual häufiger im Mittelpunkt von Fall- und Fachbesprechungen, werden mehr beobachtet, sind auffälliger. (Auszug: Büttner, Dittmann, S.
45)

Auszug aus den Freiburger Leitlinien zur Mädchenarbeit:

(1) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter achten auf die Belange von Mädchen und nehmen sie wahr. Sie sind bereit, sich mit ihrer Geschlechterrolle und ihrer eigenen geschlechtsspezifischen Sozialisation auseinander zu setzen; ¬nehmen Mädchen in ihrer gesellschaftlichen Rolle geschlechtsbezogen wah ¬ entwickeln in ihrem pädagogischen Handeln ein Bewusstsein für geschlechtsbezogene Arbeitsweisen und Wirkungen und sind bereit, ihr pädagogisches Handeln kritisch zu reflektieren.

(2) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifizieren sich in Fragen der geschlechtsbezogenen Pädagogik und Arbeit. Sie bilden sich in diesem Bereich regelmäßig fort.

Sie nutzen Möglichkeiten zur Teilnahme an einschlägigen Fortbildungen und kollegialen Beratung und Supervision

(3) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich durch ihr Handeln offensiv und engagiert für die Belange von Mädchen ein. Sie decken Benachteiligungen von Mädchen auf, thematisieren sie und tragen durch ihr Handeln aktiv dazu bei, diese zu überwinden; unterstützen Mädchen, ihre Stärken zu entfalten, ihre Interessen wahrnehmen und Bedürfnisse umsetzen zu können; mischen sich ein, wenn Mädchen diskriminiert, benachteiligt oder belästigt werden; wirken tradierten geschlechtsspezifischen Arbeitsteilungen entgegen, wenn diese Mädchen in ihren Entfaltungsmöglichkeiten und Erfahrungsspielräumen einschränken.

(4) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich aktiv für die Etablierung und Weiterentwicklung geschlechtsbezogener Ansätze in ihrem Arbeitsfeld ein. Sie nutzen aktiv die Möglichkeiten und Gestaltungsspielräume für geschlechtsbezogene Arbeitsweisen; Sie sind für innovative Handlungsansätze in der Mädchenarbeit offen und beziehen diese in die eigene Arbeit mit ein

--
Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin
zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)


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