Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Für die ganzen Sarazzinisten

Roslin, Friday, 03.09.2010, 05:52 (vor 5611 Tagen) @ t
bearbeitet von Roslin, Friday, 03.09.2010, 05:59

Interview mit
Elsbeth Stern
auf die er sich in seinem Erblichkeitshumbug bezieht.
Die sich auch von ihm distanziert hat.

Mir ist natürlich bewusst, dass einige seiner Fans auch dieses einfach
geschriebene Interview nicht verstehen werden, aber was soll's.

Der Erblichkeitsfaktor des IQ steigt von 0,4 bei Schulkindern auf 0,8 bei Erwachsenen linear an mit dem Alter, s. dazu diese Studie an 11000 Zwillingspaaren (reicht von 0,41 bei 9jährigen bis 0,66 bei 17jährigen, bei voll Erwachsenen kämen wir wohl bei 0,8 heraus, die haben aber mit 17jährigen Schluss gemacht).
D.h. also, Kinder sind für Förderung und Umweltfaktoren bei ihrem IQ "anfälliger" als Erwachsene.
Mit zunehmendem Alter bestimmt das genetische Potential immer stärker die gezeigte Intelligenz.
Geförderte Kinder fallen als Erwachsene auf ihr genetisches Potential zurück.

Weil der weniger kluge Mensch sich weniger anregend beschäftigt als der kluge.
Den klugen Erwachsenen öden stumpfsinnige Fernsehserien an, der dumme findet sie entspannend, nicht öde, sondern seinem Auffassungsvermögen angemessen.

Der kluge Erwachsene liebt schwierige geistige Herausforderungen, wird durch sie angeregt im positiven Sinne, der Dumme meidet das, weil er sich überfordert und frustriert fühlt usw.

So verliert der mündige Erwachsene, was ihm als Kind an Trainingsleistungsgewinn "aufgezwungen" wurde.

Intelligenz ist, was der IQ-Test misst.
Mehr muss man nicht wissen, denn das Ergebnis korreliert sehr gut mit dem Bildungs-/Berufserfolg des Getesteten, enger als Schulnoten.

Die Höhe des IQ ist eine der am meisten erblich bestimmten Eigenschaften des Menschen, siehe dazu Prof. Kanazawas Artikel in seinem Blog.

"Dumme" Eltern bekommen häufiger Kinder, die in der Nähe ihrer eigenen Intelligenz rangieren, genau wie kluge Eltern auch.

Die Korrelation des IQ der Kinder zum Durchschnitts-IQ beider Eltern liegt bei 0,72, ist also hoch.

Sarrazin hat Recht.


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