Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Alice Schwarzer heizt Kachelmann-Zoff weiter an

Narrowitsch, Berlin, Monday, 02.08.2010, 21:48 (vor 5642 Tagen) @ Gobelin

„Auch nette Männer vergewaltigen manchmal, Kollege Kachelmann.“

...
Vielleicht gehe Kachelmann aufgrund seiner Sexualpraktiken aber auch
„alles durcheinander“, vermutet Schwarzer: „Vielleicht wissen Sie gar
nicht, dass das kein Spielchen mehr ist, wenn eine Frau im Ernstfall Nein
sagt?“

http://www.bild.de/BILD/news/2010/08/02/alice-schwarzer-schiesst-weiter-gegen-joerg-kachelmann/nach-talkshow-anne-wil...

Einfach nur widerlich, dieses Weib, eine Demagogin vor der Herrin.
Mein Bedarf sich mit ihr zu befassen ist für heut gedeckt.

Nur soviel: Der Spiegel- Friedrichsen wirft die Schwarzer Gespräche mit Verteidigern vor, die auch noch noch in der Kantine beobachtet wurden seien.

In meinem früheren Leben war ich auch gelegentlich mit Interviews befasst. So auch mit sogenannten höher gestellten Personen. Ich plaudere da mal aus der Schule: Gewöhnlich haben diese Leute wenig Zeit, ihr Terminkalender ist voll und wer mit ihnen reden will, ist dankbar für jede Viertelstunde, die sie einem gewähren. Notfalls auch in der Kantine. In Zusammenhang mit der Geschichte Helgolands hatte ich das Vergnügen mehrere Stunden mit einem einst hohen deutschen Nato- General zu sprechen. Wo? In seiner Wohnung! Und sogar bei einem Kognak.

Was könnte Frau Schwarzer daraus alles bauen: Kumpanei wäre wohl noch das geringste, was ich mir von dieser Muster- Journalistin hätte unterstellen lassen müssen. Ich hab mit Leuten im Park gesprochen, in Wohnungen, an Orten, die mit bestimmten Ereignissen in Zusammenhang standen, natürlich auch in Kantinen.

Ich weiß nicht, wo Frau Schwarzer ihre Interviews aufzeichnet(e). Allein in der Emma - Redaktion? Oder in TV- Studios?

Sie macht Frau Friedrichsen zum Vorwurf, dass sie etwas tut, was ihr selbst womöglich abgeht: sie spricht mit denjenigen, über die sie berichtet. Gewiss wirft es Fragen auf wenn Friedrichsen während des Montessori-Prozesses die Nebenklage interviewmäßig ignorierte. " Mit mir als Nebenklagevertreterin hat weder Herr Mauz noch Frau Friedrichs während 140 Verhandlungstagen ein einziges Mal gesprochen." Allerdings würde ich die Friedrichsen dazu befragen, ehe ich in meinem Blog den Eindruck erweckte, Frau F. handelte parteilich und in manipulatorischer Absicht.

Suggestivberichte sind nun aber eindeutig die Stärke Schwarzers. Bereits im Vorwort zum "Kleinen Unterschied" lügt sie nicht nur, was die Representativität ihrer "Untersunchung" betrifft, das Blaue vom Himmel runter. Nein, nicht nur das. Sie berichtete davon, dass sie sich mit Frauen heimlich treffen musste, wegen der Männer, die Frau Schwarzer nicht in ihrer wohnung dulden würden. Oder so ähnlich.

Nun war es freilich einst das gute Recht der Wohnungsinhaber, sich Giftnattern oder gewisse Journalistinnen vom Halse zu halten. Heut würden sie wohl - dank Alices Propagandaschlachten - des hauses verwisen. Wegen seelischer Grausamkeit.
Was Alice aber schon damals suggerierte, zielte in diese Richtung: Männer unterdrücken(gewalttätig) Frauen, nicht einmal Gespräche mit einer aufrechten Frau der schreibenen Zunft gestatteten sie ihren Angetrauten.

Die jüngste Geschichte hat bewiesen, wie recht die Männer damals hatten...

Was ich sagen will: Frau AS wirft mit Felsen aus dem Glashaus, aber was bedeuteten ihr jemals Scherben?

Gipfel ihrer Heuchelei ist dieses:

Hinter ihr steht ... eine Redaktion, die bei den Friedrichsen-Texten
schon lange auf journalistische Minimalansprüche zu verzichten scheint, wie
Objektivität und Recherche. Meinung genügt." Klingt wie Beschreibung des eigenen Haufens, oder?

Mich tät interessieren, ob sie das Geschmiere aus eigener Feder und die Arbeit ihrer Redaktion anders einschätzt. Ein klarer Fall von Selbsttäuschung?

Für mich sieht die Sache so aus: Frau SSchwarzer kann es nicht verwinden, dass die skandalösen rechtsstaatunwürdigen Praktiken - beispielsweise in den Wormser Prozessen- nicht nur nicht zum vollen Erfolg geführt haben, sondern auch dem Ansehen feministischer Kampfhennen und ihrer Organisation Wildwasser.

Frau Schwarzer zeigt eindrucksvoll, dass ihre Empathie im Geschlecht Grenzen findet. Dass sie nun ihrerseits versucht, nicht nur in laufenden Verfahren eine Rolle zu spielen, sondern auch erlittenes Unrecht leugnet, spricht für sie... Dass sie den wormser Opferfamilien, auch Opfer eine beispiellosen Medienhatz , gegen die nur wenige JournalistInnen an schrieben, noch immer verübelt ncht Kinderschänder zu sein und dafür ua Friedrichsen verantwortlich macht... das zeigt de ganze Verkommenheit des Feminsmus. Und Mädchenmannschaften behaupten - wohl allen ernstes und mit frommen Augenaufschlag- Feminismus kämpfe doch nur für Gerechtigkeit und Gleichheit.

Pfui Deibel...

Narrowitsch

PS: Das Kachelmann einst in der gesamten Omma- Redaktionsstube geschätzt war, zeigt wie pudelig er sich in den Quasselshows aufführte. Ich finde jedoch seine mail großartig.Offensichtlich kamen ihm im Knast gewisse Zweifel. Das Angebot über Knasterfahrung ausgerechnet der Emma zu berichten- das hat was.

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.


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