Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Fall Kachelmann: Alice Schwarzer enttarnt die Image-Strategie

Imageberater, Monday, 02.08.2010, 16:10 (vor 5642 Tagen)

http://netplosiv.org/201048550/vermischtes/kriminalitaet/der-fall-kachelmann-alice-schwarzer-enttarnt-die-image-strat...

Na, was würden wir nur machen, wenn wir sie nicht hätten...

Vor allen Dingen Frauenrechtlerin Alice Schwarzer (67) legte den Finger in die Wunde und zeigte ganz konkret die Schwächen Kachelmanns auf, die er nach seiner jüngsten Haftentlassung geschickt mit einer klugen Image-Kampagne zu vertuschen sucht.

Na, was würde sie denn an seiner Stelle machen, ob nun schuldig oder nicht? Und welche Relevanz haben seine Schwächen in dieser Sache?

Alice Schwarzer erklärte bei „Anne Will“: „Wenn das alles stimmt, was die Medien schreiben, dass er fünf bis sechs Frauen die Ehe versprochen hat, jeder erzählt hat, er möchte mit ihr ein Kind und so weiter, dann handelt es sich um einen ziemlich gestörten Menschen, der unter anderem dringend in Therapie gehört“.

Dem ist wohl zuzustimmen, nur welche Relevanz hat das hier?

Alice Schwarzer sieht Jörg Kachelmann, bei allem Verständnis für seine Lage, in der eindeutig stärkeren Position im Vergleich zu seinem mutmaßlichen Opfer in Bezug auf die Öffentlichkeit.

Was ihm wohl kaum zum Vorwurf zu machen ist. So wie das in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Und auch das hat keinerlei Relevanz für das Verfahren.

Kachelmann habe Top-Anwälte an seiner Seite, viel Medienerfahrung, die Ausschnitte aus den Gutachen – denen sich das mutmaßliche Opfer freiwillig unterzog – wurden gezielt ausgewählt, um das Opfer und seine Aussagen unglaubwürdig wirken zu lassen. Tatsächlich hätte das durchaus funktioniert. Teilweise sei sehr wohlwollend in den Medien über Kachelmann berichtet worden, so Schwarzer. Dabei wisse bislang niemand, ob Kachelmann schuldig ist oder nicht.

Das mutmaßliche Opfer muss immerhin Kachelmanns Schuld beweisen, nicht er seine Unschuld. Wenn es sich hierzu freiwillig begutachten lässt, dann sollte es sich nicht wundern, wenn die Gegenseite "kritische Sachen" zur eigenen Verteidigung nutzt. Was erwartet sie denn, dass man sich nicht verteidigt?

Schwarzer: „Das was ich gelesen habe, wird munitioniert aus den Gutachten über die Klägerin. Diesen Gutachten hat sich die Klägerin freiwillig gestellt, sie hat sich diesen ganzen Befragungen freiwillig gestellt. Herr Kachelmann hat sich bisher geweigert, hat sich nicht begutachten lassen. Wenn ich richtig informiert bin, wird er sich auch in Zukunft nicht begutachten lassen.“

Warum sollte er sich auch begutachten lassen? Er muss nichts beweisen, sondern das vermeintliche Opfer.

Das Opfer selbst kann sich nur äußerst begrenzt in der Öffentlichkeit bewegen und erklären.

Wer hindert es denn und welche Relevanz hätte das für das Verfahren?

Wir wollen mal klar stellen: Kachelmann ist unschuldig, bis ihm seine Schuld nachgewiesen wird und er wird sich ja wohl verteidigen dürfen. Fertig.


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