Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Schulreferendum in HH - Tendenzöse Sendung im DLF, Teil II

Gast_t, Monday, 19.07.2010, 16:17 (vor 5656 Tagen) @ Gast_bb

Da es heißt, "kein längeres gemeinsames Lernen", muss es wohl nicht nur
heißen, dass sich Bürger gegen die Politik durchgesetzt haben, sondern vor
allem auch Bürger gegen andere Bürger. Der Jubel fällt deshalb vielleicht
nicht so euphorisch aus, wenn man sich nicht der Gewinnerseite zugehörig
fühlt. Aber solange die Durchlässigkeit gegeben ist, und eventuelle
Spätstarter auch dann noch erkannt und gefördert werden, wäre das nicht das
Problem.

Leider ist das nicht so, denn inzwischen pfeiffen es die Spatzen von den Dächern, daß Bildungserfolg in Deutschland viel zu sehr vom Status der Eltern abhängen. Diese Eltern sind es auch, die ihren Wettbewerbsvorteil verteidigen. Deutschland war einmal ein Land der Denker und eine Bildungshochburg. Inzwischen verteidigen die einen ihre Privilegien und erklären andere schlicht für doof und sprechen von "Gleichmacherei".

Natürlich haben andere "auch noch" eine Chance - dann, wenn sie ganz besonders qualifiziert sind und nicht schon vorzeitig aufgegeben haben.

Gerade Jungs sind als Spätstarter bekannt. Das man sowas in einem "Männerforum" auch noch erwähnen muß, hätte ich allerdings nicht gedacht!


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