Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Die Kernfrage lautet anders...

Robert ⌂, München, Friday, 18.06.2010, 13:03 (vor 5685 Tagen) @ Sophie X

Nach deiner Vorstellung ist es müssig, weil du jedem menschlichen Leben

ab

Einnistung einen absoluten Wert zuteilst.


Nein, ich habe gesagt, dass genau dieser Punkt, wann menschliches Leben
beginnt, noch zu klären ist.

Das kann man nicht "klären", sondern nur willkürlich festlegen. Und wird auch in verschiedenen Gesellschaften verschieden festgelegt.
(ich nehme an, du meinst mit "menschliches Leben beginnt" die Bedingungen und den Zeitpunkt, an dem man einem Lebewesen diverse Menschenrechte zuerkennt)

habe nichts gegen die Tötung anderer Zellhaufen, zB Tiere und ich nehme

an du auch nicht.

Universell heißt, es gilt für alle. Niemand darf es dem anderen aus
Willkür absprechen.

Die Existenz der Todesstrafe, über die du nebenan nicht diskutieren wolltest (ich auch nicht, ich hab sie nur als Beispiel gebracht) beweist eindeutig, daß es ein "universelles Recht auf Leben" eben gar nicht gibt.

Du betrachtest Leben also auch nicht universell. Was hindert
mich daran, dem menschlichen Leben erst ab einer bestimmten
Entwicklungsstufe der über bestimmte Zellklumpen hinausgeht einen

(vollen)

Wert zuzuweisen?


Sehr schön; genau darum geht es doch. Wann fängt es an? Ab der
Befruchtung, der ersten Woche, der x-ten Woche oder wann?
Ganau diese Diskussion muss ideologiefrei geklärt werden. (Geht das
überhaupt?)

Siehe oben. Geht nicht, das kann man nur (mehr oder weniger willkürlich) festlegen.

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."


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