Leider falsch!
das mit der gegenderten Sprache beruht ja auf der (falschen)Annahme,
man könne mit sprachlichen Mitteln das Weltbild der Menschen
beeinflussen:
Das ist aber volkommen absurd.Nicht die Sprache sondern unsere Erfahrungen
und
unser Weltbild beeinflussen unsere Ansichten:Wenn etwa von "den Nachbarn"
gesprochen wird, dürfte für jeden klar sein, dass es ein in etwa
ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern gibt, ist von
"Grundschullehrern" die Rede,
denken Wir vermutlich im ersten Anlauf an Frauen und wenn "Kanalarbeiter"
erwähnt werden,dann sagt uns unser Erfahrungshorizont, dass hier kaum
Frauen vertreten sind.Wenn Feministen mittels sprachlicher Mittel aber
erreichen wollen,dass wir die weiblichen Kanalarbeiter genau so
mitbedenken, dann ist das einfach der Versuch die Realität zu verzerren
bzw.zu verfremden!
Leider liegst du völlig falsch! Mache dich mal über Antonio Gramsci schlau, und den von ihm eingeführten Begriff der kulturellen Hegemonialität; in den heutigen Zeiten fortschreitender Verblödung, die übrigens gewollt ist, auch Deutungshoheit genannt. Diese veränderte Sprache verändert mindestens langfristig, oft aber auch schon mittelfristig, das Denken. Der Mensch ist neben seiner Persönlichkeit sozial strukturiert und insbesondere orientiert, was evolutionsbiologische Ursachen hat. Insofern strebt er an, mit seinen Peers dauerhaft ein Mindestmaß an Übereinstimmung zu finden. Er ist also sozusagen "harmonieoptimiert". Dies hat sich in der Evolution als Überlebensvorteil herausgestellt.
Den Unterschied zwischen individuellem Denken in seinen Begriffen und dem Denken der Peers in deren Begriffen hält er nicht lange aus. Es muss zu einer Anpassung der Begriffsmengen kommen, weil die meisten weder in der Lage noch willens, dauerhaft ihre individuelle Position zu behaupten. Wofür auch dieses Forum ein Beweis ist. Gewöhnlich ergibt sich der Einzelne der Begrifflichkeit der Mehrheit, um den Konflikt zwischen seinem Denken und dem Reden der Mehrheit zu heilen. Das aber funktioniert nur, wenn er sein Denken aufgibt und das Denken und Reden der Peers übernimmt, also so redet wie alle.
Neben der Vereinfachung und Wiederholung der wesentlichste Kernpunkt von Propaganda. Das haben die Mädels bestens von Herrn Dr. Joseph Goebbels gelernt, der sich übrigens selbst als Kommunist bezeichnete (Googeln nach Erik Ritter von Kuehnelt-Leddhin; www.monarchieliga.de hilft hier weiter).
Man kann sogar soweit gehen zu sagen, dass die Besetzung der öffentlichen Sprache die wesentliche Voraussetzung für den Sieg des Femifaschismus war. Und leider immer noch ist. Jeder, der sich nicht des politisch-feministisch korrekten Duktus befleissigt, ist a priori verdächtig und muss genauestens inspiziert werden. Vielleicht ist er ein Feind.
Also, Femiwichslaber hat zwei Aufgaben: Gehirnwäsche und Feinderkennung. Beides ist vorzüglich gelungen.
gesamter Thread:
- Feministisches Neusprech ist sexistisch -
Benno,
02.05.2010, 00:35
- Vom Prinzip her hast du Recht, aber ..... -
TZone,
02.05.2010, 01:04
- Der Sprachfeminismus:einfach nur absurd! -
Neusprechhasser_In,
02.05.2010, 01:44
- Leider falsch! -
Nuntius,
02.05.2010, 02:10
- Beispiel Deutungshoheit - Benno, 02.05.2010, 02:40
- Leider falsch! -
Neusprechhasser_In,
02.05.2010, 04:01
- Leider falsch! - Nuntius, 02.05.2010, 04:21
- Leider falsch! - Neusprecher, 02.05.2010, 15:56
- Leider falsch! -
Nuntius,
02.05.2010, 02:10
- Vom Prinzip her hast du Recht, aber ..... - Benno, 02.05.2010, 02:33
- Der Sprachfeminismus:einfach nur absurd! -
Neusprechhasser_In,
02.05.2010, 01:44
- Feministisches Neusprech ist sexistisch -
Steuerzahler,
02.05.2010, 10:45
- Feministisches Neusprech ist sexistisch - Robert, 02.05.2010, 19:57
- Irene Brickner meint dazu: "Der Tod des Binnen-I" - Leser, 02.05.2010, 20:53
- Vom Prinzip her hast du Recht, aber ..... -
TZone,
02.05.2010, 01:04