Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Sprachfeminismus:einfach nur absurd!

Neusprechhasser_In, Sunday, 02.05.2010, 01:44 (vor 5725 Tagen) @ TZone

das mit der gegenderten Sprache beruht ja auf der (falschen)Annahme,
man könne mit sprachlichen Mitteln das Weltbild der Menschen beeinflussen:
Das ist aber volkommen absurd.Nicht die Sprache sondern unsere Erfahrungen und
unser Weltbild beeinflussen unsere Ansichten:Wenn etwa von "den Nachbarn"
gesprochen wird, dürfte für jeden klar sein, dass es ein in etwa ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern gibt, ist von "Grundschullehrern" die Rede,
denken Wir vermutlich im ersten Anlauf an Frauen und wenn "Kanalarbeiter"
erwähnt werden,dann sagt uns unser Erfahrungshorizont, dass hier kaum Frauen vertreten sind.Wenn Feministen mittels sprachlicher Mittel aber erreichen wollen,dass wir die weiblichen Kanalarbeiter genau so mitbedenken, dann ist das einfach der Versuch die Realität zu verzerren bzw.zu verfremden!

Eigentlich werden Frauen durch das generische Maskulinum tendenziell sogar sprachlich bevorzugt:Will man etwa von einem weiblichen "Italiener" sprechen,
so muss lediglich ein "in" drangehängt werden.Ist der genannte Italiener
aber männlich, so muss dies extra ausformuliert werden:Denn "der Italiener"
könnte ja genau so gut auch eine Frau sein!
Allerdings geht die Tendenz ja eigentlich wie im englischen zunehmend
zu einer vollkommenen Abkoppelung von Genus und Sexus.
Der Feminismus greift also in die Sprachentwicklung ein und will uns
eine Reissbrettsprache aufzwängen!

Ich denke auch,dass die gegenderte Sprache symptomatisch für den gesamten Feminismus ist,dass hier zwanghaft Benachteiligungen von Frauen reininterpretiert werden, die es in Wahrheit einfach nicht gibt!


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