Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Im Wissen, dass es umsonst sein wird...

Arne Hoffmann, Friday, 04.03.2005, 14:15 (vor 7642 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Im Wissen, dass es umsonst sein wird... von Xenia am 04. März 2005 11:56:30:

Hi Xenia,

ich geb dir bei diesem Posting ja grundsätzlich in vielem Recht, aber in einem Punkt mag ich dann doch widersprechen:

Was schließen wir daraus? Bei Politikern ist das Aussehen absolut uninteressant, mehr noch: es interessiert einen nicht wirklich, die können häßlich wie die Nacht sein und trotzdem ein Ministerium unter sich haben und es wird niemanden wundern. Eine Frau, die als nicht attraktiv emfpunden wird? Wieviele Witze über Frau Merkels Haarpracht gibts?

Merkels Frisur ist/war nun mal sehr unvorteilhaft, und deshalb wird sie karrikiert. Das gibt´s und gab´s aber bei Männern genauso, wie du ja selbst mit ein paar Beispiele erwähnst. Es gibt ebensolche Witze über Kohls Übergewicht/Birnenform, Westerwelles "Pubertätsakne", Schröders Haarfärbereien, Friedmans extrem übergelt wirkende Haare ("Der Ölprinz"), Kochs schulbubenhaftes Äußeres, Scharpings Gesicht ("Ziege will Kanzler werden") etc. pp. Ich glaube aber nicht, dass man Angela Merkel wirklich wegen ihrer Frisur Kompetenz abspricht. Die meisten Frauen, die in der Politik was darstellen, sind (wie die meisten Männer dort) nun mal nicht mehr die Hübschesten, auch weil politischer Status oft mit einem gewissen Alter einhergeht.

Das ist jetzt reine Spekulation, aber ich glaube, dass man einer hochattraktiven Blondine vielleicht sogar weniger politische Kompetenz zutrauen würde als einer Frau, die aussieht wie meinetwegen Renate Künast oder Hildegard Hamm-Brücher oder Jutta Limbach oder wer auch immer.

Arne


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