Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gerwin Trifft Familienministerin Renate Schmidt

Wodan, Thursday, 03.03.2005, 23:49 (vor 7642 Tagen) @ noname

Als Antwort auf: Re: Gerwin Trifft Familienministerin Renate Schmidt von noname am 03. März 2005 13:30:15:

--- Keiner läßt das Argument zu, daß viele Männer sich einfach weigern, unter den väterfeindlichen Bedingungen unserer Rechtsprechung angesichts hoher Scheidungszahlen Kinder zu zeugen.
Hallo Wodan!
Und ich frage mich bei solchen Statements immer, woher WIR den WISSEN, dass Männer AUS DIESEM GRUND keine Kinder in die Welt setzen. Kennst du vielleicht repräsentative Statistiken bzw. Umfragen (ich meine damit nicht Umfragen irgendeiner Illustrierten)?
Ich schätze die meisten Männer so ein, dass sie sich nicht sonderlich für Familienpolitik und Familienrechtsprechung interessieren. Auch fehlt ihnen das Bewußtsein, die ihnen widerfahrenen Geschehnisse aus gender- oder männerpolitischer Sicht zu deuten und in Worte zu fassen.
Grüsse
noname

Du hast recht, eine Statistik kenne ich dazu nicht. Doch ist mir dies Argument in der Tat schon oft begegnet, öfters als jedes andere. Und das gerade bei den im Augenblick so umworbenen Akademikern. Natürlich auch in bes. Maße auch bei denen, die schon ein Kind auf die bekannte Weise verloren haben. Sie wollen meist kein zweites. Für's Bevölkerungswachstum wären aber 2,1 nötig.
Deine Einschätzung der meisten Männer teile ich nur bedingt. Das worauf es ihnen familienpolitisch ankäme, können sie m.E. oft besser in Worte fassen, als die, die damit politisch beschäftigt sind.
Schönen Gruß
Wodan


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